Marie Meierhofer Institut für das Kind

Fort- und Weiterbildung «Bildungs- und Lerngeschichten»

Die Bedeutung der frühkindlichen Bildung hat in den letzten Jahren zugenommen. Die frühe Kindheit ist eine lernintensive Zeit, in der die Basis für lebenslanges Lernen liegt.

Das Verfahren der «Bildungs- und Lerngeschichten (BULG)» als ressourcenorientiertes Beobachtungs- und Dokumentationsinstrument von Fähigkeiten und Lernfortschritten von Kindern eignet sich für die frühe «Bildungsarbeit». Dies bestätigen die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem aktuellen Bildungsprojekt des MMI.

Mit den «Bildungs- und Lerngeschichten» kann ein entscheidender Beitrag in Richtung Umsetzung des «Orientierungsrahmens für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz» geleistet werden. Er beschreibt, wie Kinder lernen und wie wir Erwachsene sie bei ihren Bildungs- und Lernprozessen aufmerksam begleiten können. Dabei wird der Beobachtung und Dokumentation kindlicher Aktivitäten und Lernprozesse eine große Rolle zugeschrieben (Wustmann & Simoni 2012).

Wir bieten folgende Kurse und Weiterbildungen an:

A) Kurse für Kitas, die bereits mit BULG arbeiten (Arbeitsschritte BULG werden regelmässig umgesetzt*) und die Qualität der Umsetzung der «Bildungs- und Lerngeschichten» beibehalten bzw. vertiefen möchten.

*Voraussetzungen für die A) - Kurse: In der Kita wird bereits mit BULG gearbeitet. Das heisst, es wird regelmässig beobachtet, die Beobachtungen werden anhand der fünf Lerndispositionen analysiert, es finden kollegiale Austausche statt und es werden Lerngeschichten geschrieben.

B) Kurse für Kitas und andere Interessierte, die sich neu für die «Bildungs- und Lerngeschichten» interessieren.

Anmeldung: Klicken Sie bitte in die Checkbox des gewünschten Kurses und senden Sie uns Ihre Anmeldung mit dem Formular ganz unten.

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Eliza Spirig Mohr (Tel. 044 205 52 20, E-Mail: spirig@mmi.ch)

Für Kitas, die mit "Bildungs und Lerngeschichten" arbeiten: Vertiefungskurse 2013

Angebot 1A: "Bildungs- und Lerngeschichten" für die Kleinsten - Säuglinge und Kleinstkinder in ihren Lernprozessen begleiten und unterstützen

 

Wussten Sie, dass die Wahrnehmung bereits bei Neugeborenen durch ihr Interesse gesteuert wird? Und dass sie neue Reize gegenüber bekannten bevorzugen?
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder von Geburt an mit Neugierde und Kompetenzen ausgestattet sind, um sich selbst und die Welt um sich herum zu erforschen. Es ist Aufgabe von uns Erwachsenen, die Kinder von Beginn weg in ihren Erkundungen zu unterstützen und zu begleiten.

Mit Hilfe des Verfahrens der «Bildungs- und Lerngeschichten» wird den Interessen der Kleinsten durch Beobachtungen auf den Grund gegangen, ihre aktuellen Themen und Lernstrategien im Team diskutiert und daraus nächste Schritte abgeleitet. In Form von Lerngeschichten und Portfolios werden die Lernprozesse dokumentiert.

Soweit die Theorie, doch wie sieht dies in der praktischen Umsetzung aus? Wie lernen kleine Kinder in ihren ersten drei Lebensjahren? Können sich bereits Säuglinge auf eine Lerngemeinschaft einlassen? Inwiefern macht es Sinn, schon für die Jüngsten Lernprozesse zu dokumentieren? Wie lange reicht die Erinnerung eines Säuglings zurück und ab wann erkennt sich ein Kind auf einem Foto? Kann man mit Kindern, die noch nicht sprechen können, einen Dialog führen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Kurs nachgehen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • Was Kinder in den ersten 3 Lebensjahren brauchen, um ihrer Entdeckungsfreude nachzugehen
  • Wie Säuglinge und Kleinstkinder lernen
  • Wie die Lerndispositionen bei Säuglingen und Kleinstkindern zum Ausdruck kommen
  • Wie nächste Schritte aufgrund des Interesses und des individuellen Entwicklungsstandes geplant und umgesetzt werden können
  • Wie Lerngeschichten und Portfolios für Säuglinge und Kleinstkinder gestaltet werden können

Zudem wird Zeit vorhanden sein, sich mit den anderen KursteilnehmerInnen über eigene Erfahrungen aus dem Kitaalltag auszutauschen: Wie wird das Beobachten von Säuglingen und Kleinstkindern erlebt? Was für nächste Schritte wurden bisher geplant und wie haben die Kinder darauf reagiert? Wie werden die Lernprozesse in Lerngeschichten und Portfolios altersgerecht dokumentiert? Wie und wann findet ein Austausch mit Kindern, die noch nicht sprechen können, statt?

Methoden
Input, Einzel- und Gruppenarbeiten, Videobeispiele, Diskussionen

Kursleitung
Doris Frei

Dauer
1 Tag, 9.30 – 16.30 Uhr

Datum
Donnerstag 24. Oktober 2013
Kosten
Fr. 180.–

Angebot 2A: "Bildungs- und Lerngeschichten": Anregungsreiche Räume schaffen

 

Räume, sowohl Innen - als auch Aussenräume, wirken auf Kinder unmittelbar und nachhaltig. Sie unterstützen die Entwicklung von Kindern, wenn deren Gestaltung und Ausstattung auf individuelle, kindliche Bedürfnisse und Interessen ausgerichtet sind, Neugier wecken und viele Anregungen bieten.

Wie gelingt es, Räume zu schaffen, in denen die Kinder in ihrem Wissensdurst und ihren Eigentätigkeiten unterstützt werden und anhand ihrer Interessen und Fragen neuen Herausforderungen begegnen?

Die Grundlage für die Reflexion der Raumgestaltung bietet das Verfahren der «Bildungs- und Lerngeschichten». In der Praxis zeigt sich, dass die Beobachtung und Dokumentation von Lernschritten ganz eng mit dem «Raum- und Materialangebot» verknüpft ist. Ausgehend von den individuellen Interessen und Kompetenzen der Kinder werden Veränderungs- und Umgestaltungsprozesse angeregt. Diese wiederum bergen Stoff für spannende Lerngeschichten.

In diesem Kurs lernen sie,

  • wie Räume Menschen beeinflussen (Raum als dritter Erzieher),
  • auf die individuellen Bedürfnisse von Kindern, durch die Gestaltung vom Raum- und Materialangebot zu reagieren,
  • wie Kinder anhand von ihren Interessen durch die Raumgestaltung und Raumausstattung permanent herausgefordert werden,
  • Partizipationsmöglichkeiten der Kinder bei der Raumausstattung kennen,
  • wie die «Bildungs- und Lerngeschichten» bei der Raumgestaltung Unterstützung bieten.

Zudem erhalten Sie - auch visuelle - Anregungen zur Raumgestaltung und Raumausstattung. Auch wird Zeit zur Verfügung gestellt, das Raum- und Materialangebot der eigenen Kita zu reflektieren und sich darüber auszutauschen: Welche Erfahrungen werden Kindern ermöglicht? Welche Anregungen bewähren sich? Was möchte ich verändern?

Methoden
Input, Einzel- und Gruppenarbeit, Foto- und Videobespiele, Diskussionen

Kursleitung
Katrin Schaerer- Surbeck, Julia Steinmetz

Kursgruppe
Max. 24 TeilnehmerInnen

Dauer
1 Tag, 9.30 Uhr – 16.30 Uhr

Datum
Donnerstag, 11. April 2013

Kosten
Fr. 180.–

Angebot 3A: Planung und Reflexion der "nächsten Schritte“ – Wie weiter?

 

Die Planung der «nächsten Schritte» ist ein wichtiger Bestandteil der «Bildungs- und Lerngeschichten». Hier wird darüber entschieden, wie das einzelne Kind in seinen Bildungsprozessen begleitet und unterstützt werden kann. Dies geschieht auf Grundlage von Beobachtungen und im Austausch mit dem Team.

Ein Kernelement der professionellen Arbeit im Frühbereich ist das individuelle Eingehen auf das Kind. Voraussetzung dafür ist das Erkennen, welche Interessen das Kind verfolgt, welche Lernstrategien es zeigt und was das Kind für sein Vorhaben braucht. Die Planung und Umsetzung der «nächsten Schritte» ist eine konkrete Möglichkeit diesem Anspruch gerecht zu werden.

In der Praxis treten im Bezug auf diese Aufgabe immer wieder Fragen auf: Wie kommen wir auf Ideen für sinnvolle «nächste Schritte»? Die «nächsten Schritte» sind geplant, doch wie gelingt es uns sie auch umzusetzen? Wie schaffen wir es, individuell auf jedes Kind einzugehen, wenn wir eine grosse Anzahl an Kindern haben? Was passiert, nachdem ich das geplante Angebot umgesetzt habe? Was mache ich, wenn ein Kind nicht so auf mein Angebot reagiert hat, wie ich es erwartet habe? Und wie geht es danach weiter? Diese und weitere Fragen werden in dem Kurs vertieft.

In dem Kurs lernen Sie,

  • wie Sie die Planung und Umsetzung der «nächsten Schritte» sowohl inhaltlich als auch organisatorisch verfeinern können,
  • wie Sie die umgesetzten «nächsten Schritte» reflektieren können und
  • wie es danach weiter gehen kann.

Sie erhalten Anregungen und Tipps rund um das Thema «nächste Schritte» mit Beispielen aus der Praxis. Auch wird Zeit zur Verfügung gestellt, sich in der Kursgruppe auszutauschen: Welche Erfahrungen wurden bei der Planung, Umsetzung und Reflexion der «nächsten Schritte» in der Kita gemacht? Welche Vorgehensweisen haben sich bewährt? Wo können wir uns weiter entwickeln?

Methoden:
Input, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Franziska Pomeranets

Kursgruppe
16 TeilnehmerInnen

Dauer
1 Tag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
Donnerstag, 13. Juni 2013

Kosten
Fr. 180.–

Angebot 4A: "Bildungs- und Lerngeschichten": Gemeinsam mit (Migrations-) Eltern.

 

«Bildungs- und Erziehungspartnerschaft» bedeutet Kooperation und verantwortungsbewusste Zusammenarbeit zwischen Familie und Kita. Sie ist anzustreben, damit die Entwicklungs- und Bildungsprozesse des Kindes bestmöglich unterstützt werden können.
Eltern sollten sich eingeladen fühlen, an diesem Prozess teilzuhaben: Öffnen sich Familie und Einrichtung füreinander, erkennen sie ihre unterschiedliche Bedeutung für das Kind gegenseitig an, dann sind die wichtigsten Grundsteine für die Entwicklung einer «Bildungs- und Erziehungspartnerschaft» gelegt. Wenn sich beide Seiten auch bei kritischen Fragen gegenseitig verständigen, kooperieren sie zum Wohle des Kindes. Im Idealfall erhalten die Beteiligten ein komplexeres Bild des Kindes und ergänzen ihre jeweiligen Beobachtungen und Perspektiven. Der Wechsel zwischen den Lebenswelten – Familie und Kita – werden für das Kind erleichtert und alle profitieren vom gegenseitigen Verständnis. Kitamitarbeitende sind insbesondere für den interkulturellen Austausch stark gefordert.
Die «Bildungs- und Lerngeschichten» bieten für die Vorbereitung und Durchführung der Elterngespräche, Elternabende, Tür- und Angelgespräche etc. gute Hilfestellungen: Die Beobachtungen und Dokumentation des kindlichen Lernens (Beobachtung & Analyse, Lerngeschichte) bieten die nötige inhaltliche und fachliche Grundlage, um sich auszutauschen und professionelle Gespräche durchzuführen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • Weshalb eine «Bildungs- und Erziehungspartnerschaft» anzustreben ist.
  • Wie (neue) Eltern über «BULG» informiert werden können.
  • Wie (Migrations-) Eltern motiviert und ev. miteinbezogen werden können (Interesse an Portfolios und Lerngeschichten wecken etc.)
  • Wie Sie Elterngespräche anhand von «Bildungs- und Lerngeschichten» durchführen können.
  • Wie Elternabende anhand von «BULG» gestaltet werden können und besprechen, was Ihnen dabei wichtig ist.

Sie erhalten die Gelegenheit, Ihre Haltung gegenüber (einzelnen) Eltern und wie Sie Ihnen gegenüber eingestellt zu reflektieren und die Grenzen und Möglichkeiten der «Bildungs- und Erziehungspartnerschaft» zu diskutieren.
Ebenfalls wird Zeit für den Austausch und die Reflexion vorhanden sein: Was habe ich bis jetzt getan, was hat sich bewährt, was möchte ich verändern im Austausch mit den Eltern? Welche Ideen von den anderen möchte ich umsetzen?

Methoden:
Input, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Videobeispiele, Austausch über eigene Erfahrungen

Kursleitung
Eliza Spirig

Kursgruppe
16 TeilnehmerInnen

Dauer
1 Tag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
Freitag, 15. November 2013

Kosten
Fr. 180.–

Angebot 5A: "Bildungs- und Lerngeschichten": Einführungskurs

 

Neue Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

Im Tageskurs werden der Ansatz der «Bildungs- und Lerngeschichten» sowie der theoretische Hintergrund thematisiert. Auch die Arbeitsschritte «Beobachtung», «Analyse nach Lerndispositionen», «kollegialer Austausch» und «Lerngeschichten schreiben» werden vorgestellt und können konkret anhand von Beispielen erprobt und reflektiert werden. Zudem bietet der Kurs Möglichkeiten zur Vernetzung, Mitarbeitende von anderen mit «BULG» arbeitenden Kitas kennen zu lernen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • die Arbeitsschritte und die dazugehörenden Beobachtungsinstrumente der «Bildungs- und Lerngeschichten» kennen.
  • eine Beobachtung durchzuführen.
  • die Lerndispositionen für die Analyse der Beobachtung kennen und anwenden.
  • den Ablauf eines «kollegialen» Austausches nach «BULG» kennen.
  • eine Lerngeschichte anhand vorgegebener Kriterien zu schreiben.
  • Umsetzungsmöglichkeiten rund ums Portfolio kennen.

Methoden
Input, Einzel- und Gruppenarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Doris Frei
Eliza Spirig

Kursgruppe
24 TeilnehmerInnen

Daten, Dauer
Mittwoch, 30. Oktober 2013, 1 Tag, 9.30 - 16.30 Uhr

Kosten
Fr. 100.–

Angebot 6A: "Bildungs- und Lerngeschichten": Erfahrungsaustausch

 

Für Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

Neue Impulse in der Arbeit mit «Bildungs- und Lerngeschichten»

Erfahrungsaustausch für Kitaleitungen:
9.30-12.30 Uhr

Sie arbeiten mit «Bildungs- und Lerngeschichten» und haben ihre ersten Erfahrungen gemacht? Sie möchten sich weiterentwickeln, vernetzen und von Erfahrungen anderer Kitas mit Bildungsorientierung profitieren und neue Impulse kriegen? Das MMI bietet den Rahmen für den Austausch und übernimmt die Moderation.

Erfahrungsaustausch und Reflexion für Kitamitarbeitende:
13.30-16.30 Uhr

Sie arbeiten mit «Bildungs- und Lerngeschichten» und haben ihre ersten Erfahrungen gemacht? Gerne möchten Sie sich vernetzen und von Erfahrungen anderer Kitas profitieren? Z.B. wie funktioniert das Umsetzen der «nächsten Schritte» in anderen Kitas, wie sehen deren Portfolios aus und wie setzen sie die «Bildungs- und Lerngeschichten» für die Elterngespräche ein? Was bewährt sich bei uns, was nicht? Das MMI bietet den Rahmen für den Erfahrungsaustausch und die Reflexion und übernimmt die Moderation.

Kursleitung
Eliza Spirig

Kursgruppe
12-16 TeilnehmerInnen

Dauer
1/2 Tag, 9.30 – 12.30 Uhr für Kitaleitungen
1/2 Tag, 13.30 - 16.30 Uhr für Kitamitarbeitende

Daten
Freitag, 8. November 2013

Kosten
Fr. 50.–

"Bildungs- und Lerngeschichten" für andere Interessierte

Angebot 1B: Workshop "Bildungsorientierung im Frühbereich"

 

für PH DozentInnen, HF LehrerInnen, HeilpädagogInnen, Kindergartenlehrpersonen, Bildungsverwaltung etc.

Die Bedeutung der frühkindlichen Bildung hat in den letzten Jahren zugenommen. Die frühe Kindheit ist eine lernintensive Zeit, in der die Basis für lebenslanges Lernen liegt. Welche Folgen haben die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse für die pädagogische Arbeit im Frühbereich?
Der Orientierungsrahmen für frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz (2012) geht auf diese Frage ein und fordert eine individuelle Bildungs- und Entwicklungsbegleitung der Kinder. Dabei wird der Beobachtung und Dokumentation kindlicher Aktivitäten und Lernprozesse eine große Rolle zugeschrieben.

Verschiedene Aspekte können zum zentralen Gegenstand von Beobachtung gemacht werden: Fertigkeiten, Kompetenzen, Wissen, oder Themen & Interessen, die Kinder in ihrem Alltagshandeln zeigen.
Eine ressourcenorientierte Herangehensweise bietet die Methode der «Bildungs- und Lerngeschichten». Dabei wird die Qualität der Aktivität der Kinder, ihre Form der Auseinandersetzung in den Mittelpunkt gestellt («Lerndispositionen») mit dem Ziel, die Bildungs- und Lernwege der Kinder besser zu verstehen und zu unterstützen. Durch das Erfassen von Stärken, Interessen und Fähigkeiten und die individuelle Begleitung der Kinder wird ihre Selbstwahrnehmung positiv beeinflusst.

Inhalte:

  • Sie lernen die «Bildungs- und Lerngeschichten» als ressourcenorientiertes Beobachtungs- und Dokumentationsinstrument von Fähigkeiten und Lernwegen von Kindern kennen.
  • Sie befassen sich mit dem aktuellen Bildungsverständnis im Frühbereich auf der Grundlage vom schweizerischen Orientierungsrahmen für die frühe Kindheit.
  • Anhand von Input, Filmbeispielen und Gruppenarbeit diskutieren sie Anwendungsmöglichkeiten, bzw. auch Grenzen der Umsetzung der «BULG» in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten (Kita, Kindergarten, PH etc.) und mögliche Konsequenzen für Aus- und Weiterbildung.

Kursleitung
Katrin Schaerer Surbek & Eliza Spirig Mohr

Kursgruppe
max. 24 TeilnehmerInnen

Datum
Freitag, 15. März 2013, 9.30-16.30 Uhr

Kosten
Fr. 180.–

Bei Fragen zum Weiterbildungsangebot wenden Sie sich bitte an:
Frau Eliza Spirig Mohr
Tel: 044 205 5220
Email: spirig@mmi.ch

Angebot 2B: Workshop "Bildungsorientierung in der Kita" - Angebotspakete MMI

 

Für Kitaleitungen, Trägerschaften die sich neu für die «Bildungs- und Lerngeschichten» interessieren

Ziel des Workshops:
Die Bedeutung der frühkindlichen Bildung hat in den letzten Jahren zugenommen. Die frühe Kindheit ist eine lernintensive Zeit, in der die Basis für lebenslanges Lernen liegt. Welche Folgen haben die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse für die pädagogische Arbeit in Kitas und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für das pädagogische Personal?
Mit den «Bildungs- und Lerngeschichten» lernen sie ein praxis- und ressourcenorientiertes Beobachtungs- und Dokumentationsinstrument kennen, das die individuellen Lernwege von Kindern erfasst und unterstützt.

Sie erfahren, wie sich eine Implementierung (Weiterbildung und Transfer in die Praxis) der „Bildungs- und Lerngeschichten“ mit Unterstützung durch das MMI realisieren lässt und welche Voraussetzungen eine Kita idealerweise mit sich bringt (fördernde und hemmende Faktoren) - resultierend aus den Erprobungserfahrungen in der Schweiz.

Ziele der Arbeit mit den «Bildungs- und Lerngeschichten»

  • Die Bildungs- und Lernwege der Kinder wahrnehmen und unterstützen
  • Die Selbstwahrnehmung des Kindes positiv beeinflussen
  • Stärken, Interessen und Fähigkeiten von Kindern erfassen und sie darin unterstützen und begleiten.

Inhalte:
Anhand von Input, Filmbeispiel und Gruppenarbeit lernen Sie die Methode und den theoretischen Hintergrund der «Bildungs- und Lerngeschichten» kennen.

Kursleitung
Eliza Spirig Mohr

Datum
23. August 2013, 13.30-16.30 Uhr

Kosten
Fr. 50.–

Bei Fragen zum Weiterbildungsangebot wenden Sie sich bitte an:
Frau Eliza Spirig Mohr
Tel: 044 205 5220
Email: spirig@mmi.ch

Angebot 3B: Angebote zur Weiterbildung der "Bildungs- und Lerngeschichten (BULG)" – Weiterentwicklung der pädagogischen Prozessqualität in Kitas

 

Das Angebot beinhaltet einen Zeitraum von rund 1½ Jahren.

  • Das Angebot besteht aus Weiterbildung und Praxiscoaching (Transfer der Weiterbildungsinhalte).
  • Vertiefungskurse, Einführungskurse für neues Personal sowie Vernetzungstreffen zum Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen können separat aus dem MMI-Fortbildungsprogramm gebucht werden.
  • Zusätzliche Weiterbildungstage sowie zusätzliches Praxiscoaching können nach Bedarf gebucht werden.
  • Die Weiterbildungen finden nicht am Wochenende statt.

BULG-Netz: Angebot für Trägerschaften – Weiterbildung in mehreren Kitas
(keine Schliessung der Kitas während der Weiterbildungen notwendig)

Inhalte/Bestandteile:

  • Vorgespräch/Rundgang durch Kita
  • Weiterbildung: 3 Tage, aufgeteilt auf 2 Blöcke à je 1½ Tage (2-3 Durchgänge mit je halbem/ einem Drittel des Kitateams, kitaübergreifende Weiterbildungsgruppen)
  • Individuelles Praxiscoaching: 30 Stunden, aufgeteilt auf 4-5 Begleitbesuche, darin enthalten sind 2 Reflexionssitzungen im Gesamtteam (nach 1. Weiterbildungsblock und am Ende der Weiterbildung)

BULG-Solo: Angebot für Einzelkitas
(Schliessung der Kita während der Weiterbildungen notwendig)
Inhalte/Bestandteile:

  • Vorgespräch/Rundgang durch Kita
  • Weiterbildung: 3 Tage, aufgeteilt auf 2 Blöcke à je 1½ Tage
  • Praxiscoaching: 30 Stunden, aufgeteilt auf 4-5 Begleitbesuche, darin enthalten sind 2 Reflexionssitzungen im Gesamtteam (nach 1. Weiterbildungsblock und am Ende der Weiterbildung)

Bei Fragen zum Weiterbildungsangebot wenden Sie sich bitte an:
Frau Eliza Spirig Mohr
Tel: 044 205 5220
Email: spirig@mmi.ch

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