Marie Meierhofer Institut für das Kind

Fortbildungsangebot 2017

für Erzieherinnen und Leiterinnen in Kindertagesstätten, in Kleinkinderheimen und verwandten Einrichtungen

Die thematisch ausgerichteten Fortbildungskurse vermitteln bedeutsames Wissen für die praktische Gestaltung und Bewältigung von Alltagssituationen mit Kindern, Eltern und Mitarbeitenden. Die Kurse dauern zwei bis drei Tage, in der Regel verteilt auf mehrere Wochen.

Ausgewiesene Kursleiterinnen und Kursleiter achten auf ein sorgfältiges Vermitteln und Verarbeiten der Inhalte. Fachliche Inputs, Erfahrungsaustausch, praktische Übungen und reflektierende Gespräche wechseln sich ab.

Die Fortbildungsangebote richten sich in erster Linie an Erziehende und Leitende in Kindertagesstätten und Kleinkinderheimen. Personen die mit einem anderen beruflichen Hintergrund kleine Kinder betreuen, bringen weitere Perspektiven ein und sind willkommen.

Alle Kurse eignen sich für die Stärkung der 8 Qualitätsentwicklungsbereiche von QualiKita


Zum Anmelden klicken Sie in die Checkbox des gewünschten Kurses. Senden Sie uns Ihre Anmeldung und die Rechnungsadresse mit dem Formular ganz unten.



Für Ihre Treue möchten wir uns bedanken! 3 für 2 zum 60 Jahre Jubiläum des MMI: Als Kitaleitung können Sie für sich und ihre Mitarbeitenden 3 Kurse zum Preis von 2 buchen. Die Vergünstigung beträgt ein Drittel der Gesamkosten: Bitte alle drei Kurse zusammen buchen und im Feld «Nachricht» Namen und E-Mail Adressen der Personen vermerken, welche die Kurse besuchen werden.

Säuglinge und Kinder

Kurs 01: Mit Genuss essen - Entspannte Tischsituationen

 

Kinder wollen entdecken, welche (genüsslichen) Erfahrungen das Leben für sie bereithält. Wie können Sie dazu beitragen, dass sich die Kinder ihre Offenheit und Neugierde auch in Bezug auf ihr Ernährungsverhalten erhalten?
Bei gemeinsamen Mahlzeiten in der Gruppe erleben Kinder Gemeinschaft und können lernen, sich sozial einzufügen. Unter welchen Voraussetzungen kann ihnen dies gelingen?

Wie viele Regeln sind bei gemeinsamen Mahlzeiten nötig? Mit welchen Regeln erreichen Sie welche Ziele? Welche Rolle möchten Sie beim Essen einnehmen gegenüber den Kindern und den Eltern?

Ziele:
Sie erfahren, wie Sie die Kinder dabei unterstützen können, Ihre
Ernährungs-Kompetenz zu entwickeln.
Sie erweitern die Kenntnisse Ihre Einflussmöglichkeiten auf Tisch-Kultur und - Atmosphäre.
Sie verstehen es, Ansprüchen und Wünschen der Eltern zu Ernährung und Ess-Erziehung mit Offenheit und Klarheit zu begegnen.



Kursleitung
Theres Blülle-Grunder

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
20. + 27. Oktober 2017

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 02: Kinder entdecken die Welt - angespornt von ihrer Neugier

 

Vom Kriechen zum Krabbeln- vom Hüpfen zum Rennen. Kinder erkunden neugierig und kreativ ihre Umgebung. Beziehung, Vertrauen und Verlässlichkeit zur Bezugsperson spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Eigenaktivität der Kinder. Wertschätzende und unterstützende nonverbale Kommunikation vermittelt Geborgenheit und das Gefühl von Zugehörigkeit.

Im Mittelpunkt stehen die Stärkung der Ressourcen und das Potential des Kindes, um ein positives Selbstkonzept aufzubauen. Es wird aufgezeigt wie Sie die Entwicklung der Sinnes- und Wahrnehmungsfähigkeiten unterstützen können. Sie entwickeln Ideen, wie im Alltag diese Ansprüche auf spielerische und lustvolle Art und Weise praktisch umgesetzt werden können.



Kursleitung
Theresia Buchmann

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
9.30 – 16.30 Uhr

Daten
Montag, 6. + 13. November 2017

Kursbeitrag
CHF 360.–

 

Kurs 03: "Spielend lernen im Wald" - Lernprozesse in der Natur begleiten

| abgeschlossen
 

Kinder wollen sich bewegen, springen, klettern. Die Sonne, den Wind und den Regen erleben. Mit Holz, Steinen und Erde spielen, einen Bach stauen, ein Feuer machen, den Waldboden unter den Füssen spüren. Der Wald bietet Kindern dazu eine Fülle von Lern- und Erfahrungsräumen und ermöglicht ihnen ganzheitliches Lernen. Waldtage in der Kita sind eine willkomene Abwechslung und bieten Kindern vielfältige Erlebnisse in der Natur.
Im Kurs lernen Sie Waldtage mit Kindern attraktiv zu gestalten

  • Der Wald als Spiel- und Erfahrungsraum
  • Die Natur als Lernraum für die verschiedenen Sinneskanäle nutzen
  • Lernprozesse im Wald wahrnehmen, beobachten und dokumentieren
  • Die Wirkung der Waldtage auf die Entwicklungsbereiche der Kinder
  • Theoretische Modelle in der Praxis umsetzen

Der erste Kurstag findet am MMI statt. Naturpädagogische Ansätze werden vermittelt. Sie erfahren, wie Bildungsprozess im Freien aufgenommen werden können, damit eine gute Balance zwischen selbstgesteuerter und angeleiteter Tätigkeit entstehen kann. Sie setzen sich mit ihrem Bezug zur Natur auseinander und wie Sie ihre Rolle im Wald gestalten können. Die 4 Phasen der Naturpädagogik nach Joseph Cornell bietet die theoretische Grundlage.

Die anderen Kurstage finden in einem Wald am Stadtrand von Zürich statt. Sie lernen naturpädagogische Spiele kennen und erfahren, wie Anregungen aus der Natur aufgenommen werden können.

Methoden:
Input, Einzel-und Gruppenarbeiten, Diskussionen, eigenes Erfahren in der freien Natur, Waldwerkstatt



Kursleitung
Christa Scheidegger Flick

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
5., 12., + 19. Mai 2017

Kursbeitrag
CHF 480.–

 

Kurs 04-1: Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

| abgeschlossen
 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und TeilnehmerInnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der TeilnehmerInnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.



Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
23. Januar (Montag), 1. Februar (Mittwoch),
13. Februar (Montag) 2017

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 04-2: Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

| abgeschlossen
 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und TeilnehmerInnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der TeilnehmerInnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.

Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
10. Mai (Mittwoch), 22. Mai (Montag),
29. Mai (Montag) 2017

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 04-3: Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

| ausgebucht
 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und TeilnehmerInnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der TeilnehmerInnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.

Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
Montag, 30. Oktober , 6. + 13. November 2017

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 05-2: Vielfalt in der Kita entdecken und er-leben

 

In Kitas begegnen sich jüngere und ältere Menschen mit unterschiedlichem Aussehen, verschiedenen Hintergründen, Fähigkeiten und Interessen. Überall wo Menschen zusammenkommen, wiederspiegelt sich die Vielfalt der Gesellschaft. Es erfordert Respekt, Toleranz und Offenheit, um sich mit Neugier auf den anderen einzulassen. Macht ein Kind schon in jungen Jahren positive Erfahrungen mit Vielfalt, lernt es, diese als selbstverständlich zu erleben und erhält zudem die Gelegenheit, sich im empathischen Umgang mit Menschen zu üben. Es ist Aufgabe der Fachkräfte, das Umfeld und die Gespräche in der Kita so zu gestalten, dass Vielfalt als Ressource wahrgenommen wird.

Wie gelingt es den Fachkräften, mit den Kindern über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ins Gespräch zu kommen und diese erfahrbar zu machen? Wie sollen sie reagieren, wenn ein Kind aufgrund seines Aussehens, seines Geschlechts oder seiner Herkunft ausgeschlossen wird? Und wie gehen sie mit Wünschen von Eltern um, die ihren eigenen Erziehungsvorstellungen wiedersprechen?

Diesen und anderen Fragen soll an einem eintägigen Kurs nachgegangen werden.

In der Weiterbildung erfahren Sie:

  • Wie junge Kinder Unterschiede wahrnehmen
  • Die Bedeutung der frühen Kindheit für die Entwicklung von Toleranz
  • Worauf Sie in der Interaktion mit den Kindern besonders achten können, um einen wertschätzenden Umgang mit Vielfalt zu unterstützen
  • Wie die Lernumgebung dazu beitragen kann, dass sich alle Kinder und Eltern willkommen fühlen
  • Wie die Vielfalt der Familien und Fachkräfte als Chance genutzt werden kann

Neben kurzen theoretischen Inputs erhalten Sie am Kurs viele praktische Tipps und Ideen für das Thematisieren von Vielfalt im Kitaalltag. Es wird Ihnen eine „Vielfaltbox“ mit verschiedenen Materialien und Vorschlägen für Aktivitäten, Bilderbücher und Lieder zum Thema vorgestellt. Zudem bleibt genügend Raum, um eigene Erfahrungen zu reflektieren und sich darüber auszutauschen.



Kursleitung
Doris Frei

Kursgruppe
16 TeilnehmerInnen

Dauer
1 Tag

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
Freitag, 24. November 2017

Kursbeitrag
Fr. 180.–

Hinweis: Dieser Kurs kann auch als Kita-interne-Weiterbildung für das Gesamtteam einer Kita gebucht werden. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an Doris Frei, (frei@mmi.ch, Tel. 044 205 52 20).

Kurs 06: Innen- und Aussenräume in der Kita gestalten

 

Kinder suchen körperliche Herausforderungen und Wagniserfahrungen. Sie brauchen dafür flexible Räume mit anregendem Spielmaterial und vielseitigen Bewegungsangeboten. Entsprechend eingerichtete Kita-Räume berücksichtigen entwicklungsbedingte Bedürfnisse: Rückzugsmöglichkeiten unterstützen die Selbstregulation, Mal- und Werkecken fördern den kreativen Ausdruck, grosszügig gestaltete Aussenbereiche wie Balkone oder Gärten, begünstigen die Entwicklung der Grobmotorik.

Im Kurs erhalten Sie Anregungen zu

  • die gegebenen (auch kleinen) Räume optimal gliedern, einrichten und nutzen
  • die Möblierung an die wechselnden altersgemässen Bewegungs- und Spielbedürfnisse anpassen
  • mit beschränkten finanziellen Mitteln um- und neugestalten
  • die körperlichen Belastungen der Erzieherinnen reduzieren und körpergerechtes Arbeiten ermöglichen
  • Kinder erlangen Risikokompetenz: Gefahren einschätzen und das eigene Handeln anpassen.
  • störenden Lärm abbauen durch raumgestalterische, organisatorische und pädagogische Massnahmen
  • den Boden an kindertypische bodennahe Aktivitäten anpassen
  • Akustik, Licht und Farben berücksichtigen
  • den Schlaf- und Essbereich einrichten im Hinblick auf kindliche Selbständigkeit
  • den Wickelplatz gestalten für ein aufmerksames Miteinander bei der Pflege
  • Spiel- und Kreativ-Material bereit stellen, das den Kindern selbsttätiges Explorieren und Spielen gestattet.

Sie erhalten dazu eine umfangreiche Dokumentation mit einer Palette von Einrichtungsideen.



Kursleitung
Kathy Egli

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Montag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
23. + 30. Oktober, 13. November 2017

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 07: Kleine Kinder verstehen

 

Jedes Kind ist einzigartig. Manche Babys strahlen uns an und weinen plötzlich, wenn irgendjemand den Gruppenraum verlässt. Andere wollen immer getragen werden, kötzeln viel oder schlafen vier Stunden am Stück in der Krippe. Im zweiten Lebensjahr fassen Kinder Andere zärtlich oder auch grob ins Gesicht. Manche reissen anderen Kindern ihr Spielzeug aus der Hand. Andere sind unruhig und vertiefen sich wenig. Mitunter stossen sie andere Kinder wie beiläufig um. Drei Jährige schmeissen sich plötzlich und wütend auf den Boden und reagieren nicht auf unsere Hilfen. Oder sie verzweifeln in für uns nicht nachvollziehbaren Situationen tief und lassen sich weder berühren noch trösten.

Wir wollen das Verhalten der Kinder systematisch von unterschiedlichen Seiten her verstehen:

  • Welche Bedürfnisse, welche Interessen oder welche Not drücken die Kinder mit ihrem Verhalten aus?
  • Was bedeutet ihr Verhalten für die anderen Kinder?
  • Beziehe ich die Eltern ein?
  • Wie kann ich ihrem Verhalten sinnvoll begegnen, so dass allen Kindern und auch den Erwachsenen wohler wird?

Wie kann ich diese Vorgehensweise in „Kinderbesprechungen“ in mein Team einbringen?

Neben der systematischen Vertiefung der entwicklungspsychologischen Kenntnisse der Teilnehmer wollen wir viel Zeit den Fragen widmen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Kurs mitbringen. Kleine Videos von Kindern, die bei uns Fragen aufwerfen oder uns herausfordern, können gerne mitgebracht werden.



Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30 – 16.30 Uhr

Daten
21. August (Montag), 23. August (Mittwoch),
25. September 2017 (Montag)

Kursbeitrag
CHF 480.–

Kurs 08: Wilde Mädchen und kecke Buben in der Kita

 

Auch kleine Kinder erleben Konflikte. Sie streiten um den Besitz und Gebrauch von Spielsachen, um den Anspruch von Raum, wehren sich oder verteidigen «handfest» und laut ihre Interessen. Konflikte bestätigen Kindern aber auch, dass sie einander wichtig sind. In der Regel sind die Streitmomente kurz, aber manchmal sind sie heftig und die Kinder brauchen Begleitung beim Aushandeln.

Das Leben in der Kindergruppe ermöglicht Kindern, beim Klären von Streit und Auseinandersetzungen Erfahrungen zu sammeln um Konfliktfestigkeit zu erlernen. Der Kurs will Sie dabei unterstützen, in der Kindergruppe eine gute Streitkultur aufzubauen, damit Kinder durch Konflikte stark werden können.

Kursinhalt sind Themen wie

  • Wahrnehmung für das soziale Geschehen zwischen den Kindern
  • Die persönliche Einstellung zu Konflikten reflektieren und sich der Modellfunktion bewusst sein
  • Kinder dabei unterstützen, ihre Wünsche sozial angepasst auszudrücken, indem sie sich gegenseitig zuhören und ihre Gefühle, Wünsche und Absichten in Worte fassen
  • Aufmerksamkeit für die sozialen Kontakte unter den Kindern, Streitsituationen wahrnehmen und beobachten, wie Kinder Meinungsverschiedenheiten selbständigklären
  • Konfliktsituationen aufmerksam begleiten und erkennen, wann und wie mit minimaler Hilfestellung vermittelt werden kann und wann eingegriffen werden muss
  • Körperliche Streitformen und Drohgebärden als entwicklungsbedingte erste «Sprache» verstehen
  • Altersgemässe Streitformen und spielerische Auseinandersetzungen von gewalttätigen Plagehandlungen und Ausschluss unterscheiden
  • Wenn einzelne Kinder regelmässig ausgeschlossen oder geplagt werden: Den (verbalen) Ausschluss thematisieren
  • Das Gemeinschaftsgefühl stärken – mit Blick auf einen gewaltfreien Alltag ohne Ausgrenzung oder Diskriminierung

Inputs Austausch von persönlichen Erfahrungen Arbeiten mit (Video-)Praxis-Beispielen, sind Arbeitsweisen im Kurs.



Kursleitung
Kathy Egli

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Montag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
28. August + 18. September 2017

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Partizipation / Prävention / Kinderschutz

Kurs 11: Abschied, Kummer und Verlust - mit Kindern trauern

 

Der Verlust einer wichtigen Bezugsperson durch Trennung oder gar Tod in der Familie oder dem näheren Umfeld ist ein einschneidendes Erlebnis in der Biografie eines Kindes. Aber auch schon die vorhersehbaren Abschiede in der Krippe durch Gruppen- oder Personalwechsel haben für kleine Kinder eine grosse Bedeutung. Für die Erwachsenen ist es jedoch nicht immer ganz leicht, zu erkennen, ob und worüber ein kleines Kind trauert.

Kinder erleben Verlust und Trauer in individueller Weise und je nach Entwicklungsphase unterschiedlich. Sie haben deshalb auch ganz unterschiedliche Möglichkeiten, Verlust und Trennung zu bewältigen oder einzuordnen. In der Krippe spielt dabei der Umgang mit dem Verlust in der Gruppe- auch für die Allerkleinsten- eine wichtige Rolle.

In diesem Kurs wollen mit Blick auf die entwicklungs-psychologischen Verarbeitungsmöglichkeiten von Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern erarbeiten, wie Bezugspersonen in der Krippe die Kinder in Prozessen von Abschied, Verlust und Trauer begleiten und unterstützen können. Wir stützen uns dabei auf Praxisbeispiele der Gruppe und der Referentin.



Kursleitung
Maria Mögel

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
13. November (Montag) + 21. November (Dienstag) 2017

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 12: Leitfaden 'Früherkennung von Gewalt an kleinen Kindern'

 

Der Leitfaden „Früherkennung von Gewalt an kleinen Kindern“ wurde für Berufsgruppen des Frühbereichs geschrieben. Er erschien 2013 unter der Herausgeberschaft der Stiftung Kinderschutz Schweiz und ist ein Arbeitsinstrument mit vielen Informationen zum Thema. Die Autorin bietet nun ein Kurs an, der den Inhalt des Leitfadens erläutert und für Fachpersonen in ihrem Arbeitsalltag nutzbar macht. Um bei kleinen Kindern frühzeitig Anzeichen einer Gefährdung zu erkennen, benötigt man eine spezielle Aufmerksamkeit gegenüber den entsprechenden Signalen des Kindes und seiner Umgebung. Die Familie bestmöglich zu unterstützen und gleichzeitig Verdachtsmomente ernst zu nehmen und adäquat darauf einzugehen, ist eine Herausforderung für die tägliche Arbeit. Es entlastet Sie als Fachperson, wenn Sie Sicherheit im Umgang damit erlangen.

Folgende Themen werden in diesem Kurs erarbeitet:

  • Wie entwickeln sich Kinder gesund und was gefährdet Kinder?
  • Formen der Kindswohlgefährdung
  • Erkennen und Verstehen von Merkmalen des Gewalterlebens
  • Gefährdungen richtig einschätzen
  • Das Ampelmodell und die wichtige Phase „Orange“
  • Wann ist ein Kind akut gefährdet?
  • Adäquates Vorgehen – Gefährdungsmeldung
  • Umgang mit Eltern und Bezugspersonen
  • Einbezug der Kinder – Reden und Halt geben

Neben theoretischen Inputs, Filmbetrachtungen und der Diskussion im Plenum sollen auch eigene Fallbeispiele besprochen und reflektiert werden können.



Kursleitung
Sabine Brunner

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
23. + 30. November 2017

Kursbeitrag
CHF 360.–

Kommunikation und Sprache

Kurs 14: Faszination iPad und Bilderbuch - erzählen in "neuen" und "alten" Medien

 

Geschichten, Verse und Bilderbücher sind für die Entwicklung von Kindern ab dem 1. Lebensjahr von grosser Bedeutung. Mithilfe von Sprachspielereien, beim Betrachten von Bildern und beim Zuhören von Geschichten erleben sie Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sie tauchen ein in den Klang der Sprache, erweitern ihren Wortschatz und lernen sich einzufühlen. Durch die Auseinandersetzung mit der besonderen „Erzählsprache“ und mit verschiedenen Sorten von Texten und Bildern schaffen sich kleine Kinder gute Voraussetzungen fürs spätere Lesen- und Schreibenlernen und die späteren Lese- und Schreibkompetenzen. Davon profitieren insbesondere auch mehrsprachige Kinder, weil sie hier ergänzend zur schnelleren Alltagssprache auf eine spezielle Sprachsituation treffen.
Ein spezielles Augenmerk richtet der Kurs auf das wachsende digitale Angebot für mobile Geräte bzw. den damit verbundenen Herausforderungen.
Der Kurs konzentriert sich auf das Potenzial des vielfältigen Medienangebotes und deren sinnvollen Einsatz im Alltag einer Institution.

Kursinhalte sind

  • Die Bedeutung von Bilderbüchern, Geschichten und Versen für die Entwicklung kleiner Kinder
  • Faszination Smartphone und iPad – Eine Chance für die literale Förderung von kleinen Kindern?
  • Unterschiedliche Typen von Büchern, Hörbüchern und Digitalen Medien für kleine Kinder entdecken und ausprobieren
  • Wie sich Geschichten mit verschiedenen Methoden und allen Sinnen in verschiedenen Formen erleben lassen
  • Faktoren, die beim Erzählen in mehrsprachigen Gruppen wichtig sind und welche Bücher sich dafür speziell eignen

Zu den einzelnen Themen erhalten Sie Hintergrundinformationen und konkrete Beispiele. Sie entwickeln eigene Ideen für Ihre Institution und tauschen Erfahrungen aus. Zudem haben Sie viel Gelegenheit in das aktuelle Papp-, Bilder- und Hörbuchangebot einzutauchen sowie digitale Medien selbst auszuprobieren.

Je nach Thema werden im Kurs weitere Referentinnen einbezogen.

Bringen Sie am ersten Kurstag ein Bilderbuch, welches Ihnen wichtig ist, mit.

Kursleitung
Barbara Jakob Mensch

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
26. Oktober + 2. November 2017

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 15: Kita-Interne Fachbegleitung für den Umgang mit Säuglingen

 

«Frühkindliche Bewegungs- und Sprachentwicklung und Beziehungsaufbau»

Kita-interne Fachbegleitung für Kita-Fachkräfte für den Umgang mit Säuglingen

Der Säugling braucht für seine Entwicklungsprozesse vor allem Zeit und Zuwendung. Er muss in aller Ruhe ein stabiles Vertrauen in seinen Körper aufbauen können.
In diesem Kurs geht es darum, die Kompetenzen zu entwickeln, um den Säugling mit der nötigen Professionalität und Sorgfalt betreuen zu können. Alles in einer sorgfältigen Abstimmung mit den Eltern.
Wir lernen die Zusammenhänge zwischen Bewegungsentwicklung und Sprachanbahnung kennen und erfahren die wichtige Selbstkompetenz des Säuglings. Für die Umsetzung in der Praxis schulen wir die eigene körperliche Wahrnehmungsfähigkeit unter Berücksichtigung des eigenen Atemrhythmus. Wir arbeiten ebenso an der Berührungsqualität und am Klang und der Modulation unserer Stimme.

Ziele

Die TeilnehmerInnen

  • können eine dem Säugling entsprechende Umgebung gestalten und frühkindliche Bewegungspositionen und –übergänge (vom Liegen
    zum Stehen) im Zusammenhang mit der Sprachanbahnung erkennen
    und einordnen
  • sind sensibilisiert für Abweichungen im Bewegungsverhalten und für
    frühkindliche Regulationsstörungen
  • sind im Umgang mit dem Säugling sicher und können eine gute Vertrauensbasis aufbauen
    sind im Umgang mit dem Säugling sicher und können eine gute Vertrauensbasis aufbauen
  • sind befähigt, sich bezüglich der obgenannten Ziele mit den Eltern kompetent auszutauschen

Schwerpunkte

  • Einführung des Leitfadens
  • Körperliche Selbsterfahrung in Bezug auf die frühkindlichen Bewegungsmuster und Entwicklungszusammenhänge
  • Berührungsqualität im Umgang mit dem Säugling
    (Begleitung beim praktischen Tun)
  • Kommunikation und Abstimmung mit den Eltern

Kursform
2 Halbtage à 3 Stunden in der Kita (Einführung, praktische Arbeit und
Evaluation) . Weitere Termine nach Absprache möglich.

Kursunterlage
Brigitte Mösch, Leitfaden „Förderung der Bewegungsentwicklung im Zusammenhang mit der Sprachentwicklung und dem Selbstkonzept des Kindes. Im Kursgeld inbegriffen.

Kursleitung
Brigitte Mösch

Daten und Kosten nach Vereinbarung

Führung und Zusammenarbeit

 

Kurs 16: "Weder Konfliktscheu noch Streitlustig"- Differenzen, Spannungen und Konflikte mit Mitarbeitenden klären

| abgeschlossen
 

Gelegentliche Auseinandersetzungen gehören zum beruflichen Führungsalltag. Solange unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen oder Differenzen ausdiskutiert und bereinigt werden können, belasten sie die Zusammenarbeit nicht.

Konflikte kommen aber oft auf leisen Sohlen daher. Am Beginn stehen ungeklärte Meinungsverschiedenheiten oder diffuse Spannungen belasten zunehmend die Arbeitsatmosphäre. Sie drohen die Situation zu verschärfen und eskalieren, wenn wir am wenigsten damit rechnen.

Frühzeitiges Erkennen, Ansprechen und Klären fördert die konstruktive Zusammenarbeit und setzt positive Energien frei.

Kursinhalt:

  • Symptome und typische Verläufe von Konflikten
  • Verhaltensweisen in Konflikten
  • Spannungen frühzeitig wahrnehmen und ansprechen
  • Verschiedene Methoden der Konfliktbearbeitung

Der Kurs ermöglich Ihnen, Ihr Verhaltensrepertoire in Konfliktsituationen zu erweitern und Mitarbeitende zu befähigen ihre Spannungen aufbauend zu klären.

Arbeitsweise:

Theoretische Impulse, Diskussionen, Arbeit in Kleingruppen und der Bezug zu den persönlichen Praxiserfahrungen der Teilnehmenden



Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
30. März + 6. April 2017

Kursbeitrag
CHF 360.–

 

Kurs 17: Ein Gruppenteam leiten

Nächster Kurs in Planung

| abgeschlossen
 

Teamarbeit ist eine kooperative Form der Zusammenarbeit. Teamarbeit ist dann gelungen, wenn:

  • die Teammitglieder sich ergänzen, sich gegenseitig anregen und sich unterstützen
  • Fähigkeiten der Einzelnen ins Team einfliessen können
  • die Teammitglieder Verantwortung für die Aufgaben und Ziele übernehmen
  • gemeinsam Lösungen erarbeitet werden
  • für unterschiedliche Meinungen und Haltungen Übereinstimmung gefunden wird.
  • die Unterschiedlichkeiten von Männern und Frauen gewinnbringend in der Teamarbeit einfliessen

Für eine gelungene Zusammenarbeit ist die Teamleitung zentral. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung der Ziele und Aufgaben der Institution und ihres Arbeitsteams, für die Gestaltung der Teambeziehungen und für den Zusammenhalt im Team. Ein Team zu führen ist eine komplexe Aufgabe.

Der Kurs will neue Teamleiterinnen unterstützen, Teamentwicklung zu initiieren und Teamprozesse zu gestalten.

Kursinhalte sind:

  • Rollen und Aufgaben der Teamleitung
  • Eine Kultur der Zusaammenarbeit in einem herterogenen Team aufbauen
  • Eine Teamkultur aufbauen
  • Die Beziehungsdynamik im Team beachten
  • Unterschiedliche Ressourcen und Fähigkeiten der Teammitglieder nutzen

Fachliche Inputs, Übungen und Diskussionen unterstützen Sie, Ihre Leitungskompetenz für Gruppenteams zu stärken und zu erweitern.



Kursleitung
Jean-Jacques Zbinden
In Zusammenarbeit mit Lu Decurtins, Projektleiter MaKi (mehr Männer in der Kinderbetreuung), freischaffender Supervisor und Erwachsenenbilder

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Dienstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
4., 11., + 18. April 2017
Anwesenheit Lu Decurtins: Vormittag, 18. April 2017

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 18: Anleiten und reflektieren in der Praxis

| abgeschlossen
 

Das Anleiten, Fördern und Begleiten von Lernenden oder Studierenden in der Praxis ist eine anspruchsvolle und vielfältige Aufgabe. Um komplexen Berufs- oder Ausbildungssituationen kompetent begegnen zu können, sind in einer KITA / einem Hort umfassende methodisch-didaktische Kenntnisse sowie wie ein klares Rollen- und Aufgabenverständnis erforderlich. Sie reflektieren unterschiedliche Situationen aus der Praxis und üben den Umgang mit den erlernten Methoden.

Inhalte

  • Rolle der Lernbegleitenden in der Praxis
  • Lernbegriff, Lehr- und Lernverständnis in der praktischen Ausbildung
  • Methoden und Modelle für eine professionelle Gesprächsführung
  • Entwicklung in der Adoleszenz - Krisen in der Adoleszenz
  • Schwierige Situationen mit Lernenden
  • Ressourcenorientierte Methoden in der Gesprächsführung

Ziele
Die Teilnehmenden

  • entwickeln Sicherheit in der Begleitung von Auszubildenden
  • kennen Lehr- und Lernprinzipien der Erwachsenenbildung
  • kennen verschiedene Vorgehensweisen zur Gestaltung von Lernsituationen
  • führen kompetent schwierige Gespräche im Berufsalltag; können mit unvorhergesehenen Reaktionen der Auszubildenden umgehen
  • kennen die Merkmale der Adoleszenz und können Krisen der Auszubildenden professionell begleiten
  • üben anhand konkreter Praxissituationen erfolgreich Gespräche zu führen

Fachliche Inputs, Übungen und Diskussionen unterstützen Sie, Ihre Kompetenzen in der Anleitung von Auszubildenden in der Praxis zu erweitern.



Kursleitung
Jean-Jacques Zbinden

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
16. Mai (Dienstag), 24. Mai (Mittwoch),
6. Juni 2017 (Dienstag)

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 19: Überzeugend auftreten - im Team, bei Eltern, Vorgesetzten, Fachgruppen, Behörden

| abgeschlossen
 

Das fordert heraus und macht Freude:
Rollenbewusst informieren, Reden halten, Fragen beantworten, Anlässe steuern, Kontakte mit Menschen pflegen…

Das will geübt werden:
Fachwissen verbinden mit persönlicher Auftrittskompetenz und Ausstrahlung. Denn wir können eine Präsenz erreichen, die körperlich,
geistig und emotional trägt – das wirkt und bewirkt vieles.

Darum geht’s: Überzeugend auftreten!

  • Als Person kongruent da stehen und unser eigenes Profil entwickeln
  • Uns unserer Stärken, die über uns hinaus strahlen, bewusst sein
  • Mit der Körperhaltung die Rolle als Fachperson unterstützen
  • Die Sprache des Körpers nicht anders sprechen lassen, als den Mund
  • Mit wohlklingender Stimme die Ohren der ZuhörerInnen öffnen
  • Über eine verständliche Aussprache Neugierde und Interesse am Inhalt wecken und verstärken
  • Das Referat logisch, strukturiert aufbauen und die aktuellen Themen ansprechen

So arbeiten wir:

  • Theoretische Inputs aufnehmen
  • Stimme, Sprechart, Reden trainieren
  • Körperhaltung und Körpersprache ergründen
  • Rollenbewusst Auftritte üben
  • Kontakt/Dialog zu den Zuhörenden erforsche
  • Formeln und Aufbau eines Referats kennen lernen
  • Kurzreden halten



Kursleitung
Lydia Pfister

Kursgruppe
14 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Montag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
29. Mai, 12. + 26. Juni 2017

Kursbeitrag
CHF 570.–

 

Kurs 21: Meine Führungsbeziehung zu Mitarbeitenden erfolgreich gestalten und gemeinsam Ziele erreichen

| ausgebucht
 

Jede Führungskraft entwickelt ihren eigenen Stil und bestimmte Kompetenzen (persönliche, soziale, kognitive) im Umgang mit ihren Mitarbeitenden. Dabei wird die Führung immer auch durch Faktoren wie Unternehmenskultur, Struktur, Strategie, Branche, etc. beeinflusst. Die Kunst der Führung besteht nun darin, Kompetenzen zu entwickeln, die möglichst viele verschiedene Situationen abdecken können. Wir werden der Frage nachgehen, welche Kompetenzen eine erfolgreiche Führungsbeziehung ausmachen, wo ihre Stärken liegen und wie sie diese umsetzen. Sie wirken als Führungskraft auf ihr Team ein, um die verschiedenen individuellen Handlungen auf ein gemeinsames Ziel hin zu bündeln. Dabei stehen ihnen verschiedene Führungsinstrumente zur Verfügung. Entscheidend für den Erfolg von Unternehmen und Organisationen ist die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren und sich austauschen. Ein Schwerpunkt in diesem Kurs wird die Auseinandersetzung mit der Kommunikation sein, denn Sprache ist der wichtigste Rohstoff für das Gelingen von partnerschaftlichen Beziehungen.
Dieser Kurs will ihnen Anregungen geben, die ihnen in herausfordernden Situationen weiterhelfen können. Sie haben Gelegenheit, die vermittelten Modelle, Konzepte und Instrumente anhand konkreter Beispiele aus ihrem Führungsalltag zu erproben und in Kleingruppen auszutauschen.

Themenfelder im Kurs sind:

  • Erfolgreiche Führungskompetenzen
  • Reflexion über die eigenen Kompetenzen und deren Umsetzung in der Führung
  • Ausgewählte Führungsinstrumente
  • Systemisch-Lösungsorientierte Ansätze für die gemeinsame Zielerreichung
  • Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg



Kursleitung
Barbara Leimbacher

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
27. Oktober + 10. November 2017

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Angebot für Teams

"STARKES TEAM"

Nonverbale Kommunikation und Musikalität

 

Im gemeinsamen Tun und der gemeinsamen Aktivität finden auch Dialoge ohne Worte statt. Wertschätzende und unterstützende nonverbale Kommunikation stärkt die kommunikative Kompetenz für die Zusammenarbeit im Team.
Im Kurs entdecken und analysieren wir Alltagsituationen und schärfen unsere eigene Wahrnehmung für die verschiedenen Formen nichtsprachlicher Kommunikation. Unsere Mimik und Gestik erfüllt unsere Sprache mit Leben.
Wir setzen uns mit der Wirkung und den Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation auf lustvolle Art auseinander. Wir begutachten Filmausschnitte, Szenen und Bilder, und wir üben uns selber im nonverbalen Kommunizieren. Theoretische Hinweise erweitern den fachlichen Horizont. Als Mittel für den persönlichen Ausdruck setzen wir Musik als Hilfsmittel ein. Musik ist Ansporn, Beruhigung und Erinnerung und immer mit Gefühlen verbunden. Wir entdecken die eigene Musikalität und arbeiten an unserem persönlichen Ausdruck, jede und jeder nach den eigenen Möglichkeiten und Interessen. Das stärkt kommunikative Kompetenzen für die Zusammenarbeit im Team.
Wenn ein Team auf Vertrauen und Zugehörigkeit baut, hat dies eine positive Wirkung auf die Entwicklung der Kinder.

Das Kursangebot umfasst 9 Stunden, verteilt auf zwei bis drei Tage.
Kursdaten werden individuell vereinbart.


Leitung:
Theresia Buchmann; Psychomotoriktherapeutin und Systemberaterin und Bernadette Schürmann; Rhythmikerin, Theaterpädagogin und TZT Trainerin

Daten
9 Stunden verteilt auf 2 bis 3 Tage

Kosten
nach Vereinbarung

Weiterbildung und Kurse zu "Bildungs- und Lerngeschichten"

 

BULG Einführungstag 28. April 2017

für neue Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

| abgeschlossen
 

Im Tageskurs werden der Ansatz der „Bildungs- und Lerngeschichten“ sowie der theoretische Hintergrund thematisiert. Auch die Arbeitsschritte „Beobachtung“, „Analyse nach Lerndispositionen“, „kollegialer Austausch“ und „Lerngeschichten schreiben“ werden vorgestellt und können konkret anhand von Beispielen erprobt und reflektiert werden. Zudem bietet der Kurs Möglichkeiten zur Vernetzung, Mitarbeitende von anderen mit „BULG“ arbeitenden Kitas kennen zu lernen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • die Arbeitsschritte und die dazugehörenden Beobachtungsinstrumente der „Bildungs- und Lerngeschichten“ kennen.
  • eine Beobachtung durchzuführen.
  • die Lerndispositionen für die Analyse der Beobachtung kennen und anwenden.
  • den Ablauf eines „kollegialen“ Austausches nach „BULG“ kennen.
  • eine Lerngeschichte anhand vorgegebener Kriterien zu schreiben.
  • Umsetzungsmöglichkeiten rund ums Portfolio kennen.

Methoden:
Input, Einzel- & Gruppenarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Annika Butters

Dauer
1 Tag, 9.30 - 16.30 Uhr

Daten
Freitag, 28. April 2017

Kosten
Fr. 120.–
(Fr. 100.– pro Person, ab zwei Person der gleichen Kita)

BULG Einführungstag 15. September 2017

für neue Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

 

Im Tageskurs werden der Ansatz der „Bildungs- und Lerngeschichten“ sowie der theoretische Hintergrund thematisiert. Auch die Arbeitsschritte „Beobachtung“, „Analyse nach Lerndispositionen“, „kollegialer Austausch“ und „Lerngeschichten schreiben“ werden vorgestellt und können konkret anhand von Beispielen erprobt und reflektiert werden. Zudem bietet der Kurs Möglichkeiten zur Vernetzung, Mitarbeitende von anderen mit „BULG“ arbeitenden Kitas kennen zu lernen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • die Arbeitsschritte und die dazugehörenden Beobachtungsinstrumente der „Bildungs- und Lerngeschichten“ kennen.
  • eine Beobachtung durchzuführen.
  • die Lerndispositionen für die Analyse der Beobachtung kennen und anwenden.
  • den Ablauf eines „kollegialen“ Austausches nach „BULG“ kennen.
  • eine Lerngeschichte anhand vorgegebener Kriterien zu schreiben.
  • Umsetzungsmöglichkeiten rund ums Portfolio kennen.

Methoden:
Input, Einzel- & Gruppenarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Doris Frei

Dauer
1 Tag, 9.30 - 16.30 Uhr

Daten
Freitag, 15. September 2017

Kosten
Fr. 120.–
(Fr. 100.–/ Person, ab zwei Personen der gleichen Kita)

 

BULG Einführungstag 27. September 2017

für neue Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

| ausgebucht
 

Im Tageskurs werden der Ansatz der „Bildungs- und Lerngeschichten“ sowie der theoretische Hintergrund thematisiert. Auch die Arbeitsschritte „Beobachtung“, „Analyse nach Lerndispositionen“, „kollegialer Austausch“ und „Lerngeschichten schreiben“ werden vorgestellt und können konkret anhand von Beispielen erprobt und reflektiert werden. Zudem bietet der Kurs Möglichkeiten zur Vernetzung, Mitarbeitende von anderen mit „BULG“ arbeitenden Kitas kennen zu lernen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • die Arbeitsschritte und die dazugehörenden Beobachtungsinstrumente der „Bildungs- und Lerngeschichten“ kennen.
  • eine Beobachtung durchzuführen.
  • die Lerndispositionen für die Analyse der Beobachtung kennen und anwenden.
  • den Ablauf eines „kollegialen“ Austausches nach „BULG“ kennen.
  • eine Lerngeschichte anhand vorgegebener Kriterien zu schreiben.
  • Umsetzungsmöglichkeiten rund ums Portfolio kennen.

Methoden:
Input, Einzel- & Gruppenarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Annika Butters

Dauer
1 Tag, 9.30 - 16.30 Uhr

Daten
Mittwoch 27. September 2017

Kosten
Fr. 120.–
(Fr. 100.– /Person, ab zwei Personen der gleichen Kita)

Besuch einer "BULG"- Kita

für Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

 

Das Angebot ist für Fachpersonen gedacht, welche mit dem Verfahren der „Bildungs- und Lerngeschichten“ arbeiten und einen Einblick in eine andere Institution erhalten möchten, welche dieses im Alltag umsetzt.

Inhalte:

An diesem Nachmittag erwartet Sie:

  • Ein Besuch in eine Kita im Raum Zürich, welche mit den „Bildungs- und Lerngeschichten“ arbeitet.
  • Ein Rundgang durch die Kita.
  • Ein Gespräch mit der Kitaleitung und/oder einer Gruppenleitung, welche mit dem Verfahren arbeiten.
  • Ein gemeinsames Auswertungsgespräch

Kursleitung
Doris Frei und Kitaleitung

Dauer
13.30 - 16.30 Uhr

Kosten
Fr. 120.–

Termine auf Anfrage

- Workshop "Bildungsorientierung im Frühbereich"

für andere Interessierte

 

Die „Bildungs- und Lerngeschichten“ sind ein ressourcenorientiertes Beobachtungsverfahren, welches die Fachpersonen bei der Umsetzung dieser bildungsorientierten Aufgaben nutzen können. Das regelmässige Beobachten, Analysieren und Austauschen sind die Kernelemente des Verfahrens. Ziel ist es, den aktuellen Interessen und Fähigkeiten des einzelnen Kindes auf den Grund zu gehen und daraus passende nächste Schritte zu planen, um das Kind optimal in seinen Lernprozessen zu unterstützen. In Form von Lerngeschichten und Portfolios werden diese Lernprozesse dokumentiert.

Inhalte:
Anhand von Beobachtungsbogen, Text- und Filmbeispiel erfahren, erproben & diskutieren Sie am Vormittag:

  • Was unter frühkindlicher Bildung verstanden wird.
  • Wie junge Kinder lernen.
  • Wie das Verfahren der „Bildungs- und Lerngeschichten“ aufgebaut ist.

Am Nachmittag erwartet Sie:

  • Ein Besuch in eine Kita im Raum Zürich, welche mit den „Bildungs- und Lerngeschichten“ arbeitet.
  • Ein Rundgang durch die Kita.
  • Ein Gespräch mit der Kitaleitung und/oder einer Gruppenleitung, welche mit dem Verfahren arbeiten.

Zielgruppe:
Das Angebot ist für Fachpersonen gedacht, welche sich für die Arbeit mit dem Verfahren der „Bildungs- und Lerngeschichten“ interessieren und neben einer kurzen Einführung in das Verfahren auch einen Einblick in eine Institution erhalten möchten, welche dieses im Alltag umsetzt.

Kursleitung
Kursleitung Doris Frei und Kitaleitung

Dauer
1 Tag, 9.30 – 16.30 Uhr

Kosten
Fr. 195.– (inkl. BULG Buch)

Daten
Termine auf Anfrage

 
 
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