Marie Meierhofer Institut für das Kind

Fortbildungsangebot 2013

für Erzieherinnen und Leiterinnen in Kindertagesstätten, in Kleinkinderheimen und verwandten Einrichtungen

Die thematisch ausgerichteten Fortbildungskurse vermitteln bedeutsames Wissen für die praktische Gestaltung und Bewältigung von Alltagssituationen mit Kindern, Eltern und Mitarbeitenden. Die Kurse dauern zwei bis drei Tage, in der Regel verteilt auf mehrere Wochen.

Ausgewiesene Kursleiterinnen und Kursleiter achten auf ein sorgfältiges Vermitteln und Verarbeiten der Inhalte. Fachliche Inputs, Erfahrungsaustausch, praktische Übungen und reflektierende Gespräche wechseln sich ab.

Die Fortbildungsangebote richten sich in erster Linie an Erziehende und Leitende in Kindertagesstätten und Kleinkinderheimen. Personen die mit einem anderen beruflichen Hintergrund kleine Kinder betreuen, bringen weitere Perspektiven ein und sind willkommen.

Zum Anmelden klicken Sie in die Checkbox des gewünschten Kurses und senden uns Ihre Anmeldung mit dem Formular ganz unten.

Säuglinge und Kinder

 

Kurs 1: Die "Wilden Kerle" in der Kita

| Kurs abgeschlossen
 

Störende Knaben springen herum, lärmen, verletzen Regeln und demonstrieren Stärke. Betreuerinnen reden ihnen gut zu, bringen Verständnis auf, weisen die Knaben zurecht und organisieren Möglichkeiten für körperliches Austoben. Manche Knaben bleiben jedoch «wild». Sie weisen Nähe und Spielangebote ab. Warum? Und was ist zu tun?

Wir befassen uns mit der speziellen Situation von kleinen Knaben, die eine männliche Identität in der heutigen Welt aufbauen müssen.
Wir fühlen uns in ihre Innenwelt ein.
Mit Hinweisen auf ihre Themen planen wir Aktivitäten, auf die sie sich einlassen können.

Der Kurs zeigt auch auf, wie die «Frauenwelt» in der Krippe den Knaben Identifikationsmöglichkeiten mit aufbauender Männlichkeit vermitteln kann.


Kursleitung
Jeremy Hellmann

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
28. Februar, 7., 21. März 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 2: "Genderkompetente" Kitamitarbeitende? Als Frau und Mann, als Mädchen und Bub in der Kita leben

| Kurs abgeschlossen
 

In der frühen Kindheit entdecken Kinder ihr Geschlecht, sie wollen lernen, erfahren und ausprobieren, wie Sie sich als Mädchen oder Buben verhalten sollen - dürfen - müssen. Kinder orientieren sich dabei an ihrer nächsten Umgebung und wählen Vorbilder, Erwachsene und Kinder - welche ihnen Nahe stehen. Je vielfältiger die Rollenvorbilder und Erfahrungen in dieser Entwicklungsphase sind, desto mehr Entfaltungsmöglichkeiten bieten sich für ihre Geschlechterrollenidentität.
In dieser sensiblen Phase benötigen Kinder deshalb „genderkompetente“ Kitamitarbeitende - Vorbilder, welche bewusst mit der „Genderthematik“ umgehen und sich folgende Fragen stellen:

  • Wie verhalten wir uns Mädchen und Buben gegenüber (evtl. anders)? Ist es erstrebenswert, Mädchen und Buben gleich zu behandeln?
  • Brauchen Mädchen - Mädchenräume, und Buben - Bubenräume? Wie gehe ich als Frau mit Mädchen bzw. Jungen um, wie verhalte ich mich als Mann gegenüber Jungen bzw. Mädchen?
  • Inwiefern spielt „Gender“ im Team und im Umgang mit der Leitung eine Rolle?
  • Wie erlebe ich Frauen bzw. Männer in der Kita und was erwarte ich von ihnen?

Im Kurs

  • ...können Sie Voraussetzungen für „genderkompetentes“ Handeln erarbeiten (z.B. „Genderwissen“).
  • ...werden Sie mit den Fachbegriffen „Gender“, „geschlechtsbewusste“- & „geschlechtergerechte“ Pädagogik, „Gendermainstreaming“ etc. vertraut.
  • ...lernen Sie aktuelle Ergebnisse zur „Genderforschung“ im Frühbereich kennen.
  • ...diskutieren Sie, weshalb eine „geschlechtsbewusste Pädagogik“ anzustreben ist.
  • ...reflektieren Sie Ihr persönliches Frauen- bzw. Männerbild und Ihre Erwartungen an Frauen bzw. Männer in Ihrem Arbeitsalltag.
    ...lernen Sie die Vor- und Nachteile von geschlechtsspezifischen bzw. geschlechtshomogenen Angeboten für Mädchen und Buben kennen.
  • ...analysieren Sie Ihre Kita anhand vorgegebener „Gender-Kriterien“ kritisch.
  • ...erhalten Sie die Gelegenheit, Möglichkeiten und Grenzen der „geschlechtergerechten Pädagogik“ zu diskutieren.
  • ...erhalten Sie Anregungen und Tipps rund ums Thema „Gender“ in der Kita und überlegen sich, welche Ideen Sie im Alltag umsetzen möchten.

Methoden:
Input, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Austausch über eigene Erfahrungen, Diskussionen


Kursleitung
Eliza Spirig

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
3., 17. Mai 2013

Kursbeitrag
Fr. 360.–

 

Kurs 3: Säuglinge lesen; Ein Kurs für Leiterinnen und Gruppenleiterinnen in Kitas und stationären Einrichtungen

| Kurs abgeschlossen
 

Säuglinge “lesen lernen und professionell zu betreuen“ ist ein grosses Bedürfnis von Erzieherinnen und Sozialpädagogen. Leiterinnen wissen zugleich um die Bedeutung von verlässlicher Beziehung für die Entwicklung der Kleinsten.

Die neue Säuglingsforschung und die Ansätze zur frühen Förderung der Bezugsperson - Kleinstkind-Beziehung bieten uns wissenschaftlich fundierte Instrumente zur verantwortlichen Säuglingsbetreuung in Institutionen. Mit der Anwendung dieser Konzepte schützen wir die Entwicklung der Säuglinge und fördern ihre Resilienz - auch in Belastungssituationen.

Im Kurs werden neueste Erkenntnisse zur Säuglingsbetreuung vermittelt und wie Leitende dieses Wissen verantwortungsvoll im Alltag integrieren können.
Grundlagen der Säuglingsbetreuung werden erarbeitet wie:

  • Entwicklungsbedürfnisse von Säuglingen
  • Belastungen von Säuglingen
  • Institutionelle Voraussetzungen für eine professionelle Betreuung von Säuglingen
  • Zusammenarbeit mit den Eltern

Die spezifischen Aufgaben und Herausforderungen von Leitenden in der Betreuung von Säuglingen und der Anleitung der Mitarbeitenden werden diskutiert:

  • Professionelle Gestaltung der Beziehung zwischen Säugling und Bezugsperson
  • Unterstützung der Mitarbeitenden
  • Anforderungen an Räume und deren Einrichtung
  • Konzeptionelle Überlegungen

Diese Themen werden mit Inputs, Videobeispielen, Diskussionen in kleinen Gruppen und im Plenum entwickelt.


Kursleitung
Anna von Ditfurth, Simone Strupler

Kursgruppe
16 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
6. (Montag), 15. (Mittwoch), 28. (Dienstag) Mai 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 4: Sexualpädagogisches Handeln in Kita und Hort

 

Sexualität im umfassenden Sinn verstanden, ist Teil menschlicher Entwicklung in jeder Lebensphase. Sie ist ein existenzielles Grundbedürfnis, und ist ein Prozess von der Geburt bis zum Tod. Sie umfasst biologische, psychosoziale und emotionale Aspekte.
Im Erziehungsalltag sind Betreuerinnen und Betreuer von Kindern in vielfältiger Weise mit Sexualität konfrontiert. Kinder stellen Fragen zu Schwangerschaft und Geburt, sie spielen «Dökterle» oder benutzen eine sexuell gefärbte Sprache. Sie suchen über den Körperkontakt nach Nähe und Zuwendung, sie probieren aus, welche Berührungen angenehm sind und welche für sie unangenehm sind. Erfahrungen mit dem eigenen Körper und der Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen sind wesentlich für die Entwicklung einer geschlechtlichen Identität.
Sexualerziehung ist vom pädagogischen Geschehen nicht trennbar sondern integraler Bestandteil.

Der Kurs bietet Fachwissen zur

  • Entwicklung kindlicher sexueller Identität
  • Unterscheidung der kindlichen- und der erwachsenen Sexualität
  • Entwicklung der Körperscham.

Der Kurs unterstützt Sie bei Themen wie

  • der Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Freiraum und Grenzen von sexuellen Spielen unter Kindern gestalten
  • problematischen Verhaltensweisen von Kindern
  • Sexualerziehung im Spannungsfeld von verschiedenen Kulturen

und zeigt auf, wie Sexualerziehung in der Einrichtung thematisiert, und ein sexualpädagogisches Konzept für die Institution erarbeitet werden kann.

Wir arbeiten mit Fachinputs, Diskussionen, Gruppenarbeiten. Theorie und Beispiele aus der Praxis unterstützen Sie dabei Ihre sexualpädagogische Handlungskompetenz zu erweitern.


Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Dienstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
4., 11. Juni 2013

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 5: Essen mit Kindern

 

In diesem Kurs befassen Sie sich zunächst mit Ihren eigenen Gewohnheiten und Vorstellungen zum Thema Essen mit Kindern. Sie reflektieren die Ess-Kultur Ihrer Gruppe, und Sie erweitern Ihr pädagogisches Repertoire, um die Mahlzeiten kindergerecht und entspannt zu gestalten.

Was sollen Kinder bei Tisch erleben und lernen? Wie viel Führung brauchen sie beim Essen? Inwieweit dürfen Mahlzeiten den Kindern ein Übungsfeld für das Erproben von Selbstbestimmung und Eigenständigkeit sein? Welche Regeln sind sinnvoll? Wie lässt sich zum Thema Essen eine erzieherische Zusammenarbeit mit Eltern entwickeln?

Mit neuen Ideen werden die Mahlzeiten zu genüsslichen Tageshöhepunkten für Kinder und Erwachsene.


Kursleitung
Theres Blülle

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, Freitag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
6., 7. Juni 2013

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 6: Dem Beissen, Kratzen, Hauen der Kleinsten begegnen

 

Was wollen kleine Kinder, wenn sie in der Krippe beissen, kratzen oder hauen? Zeigt dieses Verhalten eine altersadäquate aber unliebsame Kommunikationsform? Drückt es eine individuelle Not des Kindes aus, auf die wir liebevoll und gezielt eingehen können? Hängt dieses Verhalten mit der Gruppendynamik in der Kindergruppe zusammen, oder steckt ein anderes Problem dahinter?

Wir wollen ein tieferes, entwicklungspsychologisch fundiertes Verständnis für das einzelne Kinde entwickeln: Welche Bedürfnisse und Gefühle sind «hinter diesen unliebsamen Kommunikationsformen» verborgen? Wie können wir unsere Beziehung zum Kind und die Gruppensituation im Auge behalten?

In erster Linie werden wir erarbeiten, was den beteiligten Kindern in der konkreten Situation hilft. Vielleicht ist es auch nötig zu überlegen, wie wir mit involvierten Eltern sprechen können.

Jedes Kind hat seine eigene Geschichte, deshalb werden wir viel Zeit für die Fallbeispiele der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer verwenden.


Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
19. (Montag), 21. (Mittwoch), 26. (Montag) August 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 7: Eintauchen in die Welt der 3- bis 6-Jährigen

 

Das Vorschulalter ist eine bewegte und bewegende Zeit. Die Kinder handeln spontan, fühlen intensiv und entwickeln eigenständige Vorstellungen und Anschauungen, immer auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen zur Welt. Sie wollen sich ausdrücken und ausleben. Dabei leben sie in der Spannung zwischen der inneren angestrebten Selbständigkeit und der äusserlich erlebten Abhängigkeit.
Wir wollen zwar offene, selbstbewusste und kreative Kinder, doch manchmal fällt es uns schwer, ihre Sichtweise und Beweggründe nachzuvollziehen und zu verstehen.

Wenn sich Kinder entspannen, können sie ihren Körper bewusster wahrnehmen, Stille finden und die Welt der Fantasie aufleben lassen: nach innen schauen, träumen, fantasieren, mit Gedanken spielen, Luftschlösser bauen, den Zauber der bunten Innenwelt erfahren. All dies macht Freude, bereichert die kindliche Seele und wirkt heilend.

Im Kurs wollen wir vertieft Zugang finden zu dieser magischen Welt der Kinder:

Mit Körper-/Ausdrucksübungen und geleiteten Fantasien erleben wir unterschiedliche Möglichkeiten, wie Kinder von der Bewegung zur Ruhe und inneren Quelle finden. Wir entwickeln Verständnis für ihr anschaulich-symbolisches Denken.
Wir erfahren und tauschen eigene Ideen aus, wie wir

  • die Kinder spielerisch zur Ruhe führen
  • sie ermutigen, ihre inneren Bilder zu entdecken und dabei ihre Empfindungswelt und das Denkniveau berücksichtigen
  • den Gefühlen der Kinder „zuhören“, mit ihnen fragen, weiterfragen und hinterfragen
  • ihre Freude am Spielerischen teilen und zusammen den Humor pflegen

Wir freuen uns darauf, mit den Kindern einzutauchen ins Land der Phantasie und uns verzaubern zu lassen…


Kursleitung
Kathy Egli

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
22., 29. August, 19. September 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 8: Leben ist Bewegung - Bewegung macht Kinder glücklich

 

Seit ein paar Jahren ist die Bewegungsarmut der Kinder (durch Konsum von elektronischen Medien, durch Übergewicht, etc.) sehr häufig ein Thema.
Und die Tatsache, dass ich als Kinderbetreuerin meine Aufmerksamkeit bei ganz alltäglichen Aktivitäten auf den Körper und die Bewegung richte, dass ich durch diesen Kurs einige Hintergrundinformationen mehr habe, kann sich sehr motivierend und befriedigend auf meinen Berufsalltag und die Bewegungsentwicklung der Kinder auswirken.

  • Warum Bewegung so wichtig ist für die kindliche Entwicklung
  • Wann Kinderalltag Bewegung ist: beim Ankleiden, Zähneputzen,
    Spielen, Spazieren, Basteln, Krach machen, etc.
  • Weshalb Versteckis-Spielen und bauen sinnvoll sind für die räumliche Orientierung
  • Was Greifen zu tun hat mit begreifen
  • Wie Schaukeln mit dem Gleichgewicht verbunden ist
  • Wenn Kinder ihre Sinne aktivieren, verbessert sich ihre Wahrnehmungsfähigkeit und die Konzentration, das Lernverhalten wird ausdauernder
  • Wieso es verschiedene Ursachen geben kann für Bewegungsauffälligkeiten
  • Warum die Bewegung immer wieder auch einen sozialen Aspekt hat

Diese Themen werden praktisch erarbeitet, dokumentiert mit konkreten Videobeispielen und mit eigenen Erfahrungen aus der Praxis ausgebaut.


Kursleitung
Theresia Buchmann

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
20., 27. September 2013

Kursbeitrag
CHF 360.–

 

Kurs 9: "Muesch no gschnäll warte!"

| ausgebucht
 

In Kindergruppen haben Kinder und Erwachsene im Laufe des Tages viele kleine und grössere Übergänge zu gestalten und bewältigen.

Beim Holen und Bringen pendeln kleine Kinder zwischen zwei Lebenswelten und benötigen individuelle Begleitung. Auch im Tagesverlauf, in Momenten des Misserfolgs oder in neu zu bewältigenden Situationen, sind sie auf die feinfühlige Präsenz der Erziehenden angewiesen. Über gangssituationen im Gruppenalltag bringen oft Wartezeiten mit sich oder sie geschehen abrupt, was einzelne Kinder verunsichern kann. Ängste, Müdigkeit und Zeitdruck können mögliche Auslöser für Schwierigkeiten werden. Aktive Kinder holen sich die nötige Aufmerk-
samkeit bei den Erwachsenen, andere machen sich negativ bemerkbar indem sie stören. Einige eher ruhige Kinder leiden still vor sich hin. Und Erzieherinnen fühlen sich mit Recht durch die unbefriedigenden Situationen gestresst.

Wie gelingt es pädagogischen Fachkräften zum Wohlbefinden aller beizutragen? Indem sie grosses Augenmerk auf die Übergänge zwischen den verschiedenen Alltagssituationen richten, können sie zu einem ausgeglichenen Tagesablauf finden, damit den Kindern Orientierung und
Sicherheit geben und gleichzeitig für sich selber sorgen.

Im Kurs können Sie sich hilfreiche Anregungen für die Praxis holen.
Wir überlegen uns,

  • wie wir den Kindern einen geschützten Spielraum gestalten, in dem sie ihre Spieltätigkeiten entfalten und soziale Kontakte leben können,
  • wie viel Tagesstruktur hilfreich ist, berücksichtigen dabei die Alterszusammensetzung,
  • wie und womit wir zusammen mit den Kindern gelingende Übergänge schaffen.



Kursleitung
Kathy Egli

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
3., 24. Oktober 2013

Kursbeitrag
Fr. 360.–

 

Kurs 10: Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

| ausgebucht
 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.


Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
4. (Freitag), 8. (Dienstag), 9. (Mittwoch) Oktober 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 11: Den künstlerischen Prozess des Kindes achtsam begleiten

 

Kinder zeigen im künstlerischen Ausdruck ihre seelisch-geistige Entwicklung auf, sei es im Zeichnen, Bewegen, Gestalten und Erzählen.

Dieser Kurs geht in erster Linie auf das Zeichnen ein und lädt Sie ein, Ihren eigenen Zugang zum künstlerischen Tätigsein weiter zu öffnen.

Themen des Seminars sind: der künstlerische Prozess, der Malplatz, die Entwicklungsschritte in der Kinderzeichnung.

Ziele des Seminars sind: ein achtsamer Umgang mit dem künstlerischen Prozess des Kindes, die Einrichtung eines Malplatzes, Fähigkeit die Entwicklungsschritte in der Kinderzeichnung zu erkennen.

Arbeitsweisen: In leichten künstlerischen Übungen unter nachfolgendem Austausch und Reflektion arbeiten wir gemeinsam am Thema. Theoretische Inputs vervollständigen den Kurs.


Kursleitung
Annetta Neyenhuys, Kristin Sperlich

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
7., 8. November 2013 (Donnerstag, Freitag)

Kursbeitrag
Fr. 420.–

Kurs 12: Der Tod aus der kindlichen Perspektive

 

Der Tod einer wichtigen Bezugsperson hat für Kinder in den verschiedenen Entwicklungsphasen stets einen potentiell traumatisierenden Einfluss. Um Kinder in solchen Situationen zu verstehen und ihrem Alter entsprechend zu begleiten, muss die Wahrnehmung und Verarbeitung des Todes in den jeweiligen Entwicklungsphasen berücksichtigt werden.

In diesem Kurs sollen die Grundlagen für die Vorstellungen und Verarbeitungsmöglichkeiten von Kindern verschiedenen Alters vorgestellt und diskutiert werden. Mit Beispielen der Teilnehmerinnen und aus der klinischen Praxis der Kursleiterin wird über Trauerprozesse und Tod nachgedacht und darüber vertiefend diskutiert.


Kursleitung
Maria Teresa Diez

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Montag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
2., 9. Dezember 2013

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Partizipation / Prävention / Kinderschutz

Kurs 13: Was Kinder in belastenden Lebenssituationen stärkt

 

Kinder sind verletzlich. Belastende Lebenssituationen können ihre gesunde Entwicklung gefährden. Kinder in Schwierigkeiten teilen den Erwachsenen ihre innere Not weniger sprachlich als vielmehr durch für ihre Umgebung auffällige Verhaltensweisen mit; beispielsweise stören sie andere Kinder beim Spiel, verwickeln sich häufig in Streitereien, wirken traurig oder ziehen sich in sich selbst zurück. Die darin enthaltenen Botschaften liegen im Verborgenen. Sie zu entschlüsseln und Unterstützung anzubieten ist nicht immer eine leichte Aufgabe. Kinder verfügen aber auch über vielfältige Widerstandskräfte. Sie besitzen Fähigkeiten und Stärken, die ihnen helfen auch belastende Lebenssituationen zu bewältigen.

Ausgehend von den Praxiserfahrungen der Teilnehmenden sollen im Kurs folgende Schwerpunkte gesetzt werden:

  • Belastungen und Risiken in der Entwicklung von Kindern.
  • Signale und Botschaften von Kindern wahrnehmen, verstehen und ihre Bedeutungen entschlüsseln.
  • Unterstützende Massnahmen, welche die Widerstandskräfte von Kindern stärken.

Arbeitsweisen: Theoretische Inputs, Arbeit in Kleingruppen und im Plenum, Übungen, Austausch und Reflexion.


Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
12., 19., 26. September 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 14: An zwei Orten zuhause: Kinder getrennter Eltern

 

Getrennte Eltern zu haben ist heute für viele Kinder Realität. Häufig ist bei einer Trennung der Eltern das Leben für die Kinder nach wenigen Jahren wieder gut eingerichtet und sie sind zufrieden damit. Neu entstandene Familienformen bieten dem Kind dann ein vielfältiges Beziehungsnetz und spannende Erfahrungsmöglichkeiten. Ist die Trennung frisch erfolgt, stellen sich dem Kind einige Herausforderungen, die es bewältigen muss, so etwa das sich Einleben an zwei verschiedenen Orten, Abschiednehmen, Ankommen und Heimweh beim Wechsel zwischen den Eltern, Umgang mit Trauer und Wut oder das sich Orientieren in neuen Zeitstrukturen und Beziehungskonstellationen. Schwierig wird es für die Kinder, wenn die Eltern über längere Zeit starke Konflikte haben und sich insbesondere über die Angelegenheiten des Kindes nicht einigen können. Dann fehlt dem Kind die nötige Sicherheit im familiären Rahmen, das Familienleben wird explosiv und unberechenbar. Kitas können in solchen Fällen zur ruhigen Insel werden und Betreuerinnen stellen oft wichtige Drittpersonen dar. Sie können dem Kind Halt geben und ihm helfen, seine Situation zu verstehen und einen Umgang damit zu finden.

Wie können Kinder getrennter Eltern in ihrer Situation adäquat unterstützt werden? Wie ist der Umgang mit getrennten Eltern? Was ist zu tun, wenn die Eltern schwierige oder widersprüchliche Forderungen an die Kita stellen? Welche weiteren Unterstützungen und Strukturen gibt es? Diese und andere Fragen werden in diesem Kurs diskutiert. Abwechslungsreich wird das Thema erörtert und zusammen erarbeitet. Erfahrungen aus der Praxis werden ausgetauscht und bereichern die eigene Sichtweise.


Kursleitung
Sabine Brunner

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag , 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
14., 21. November 2013

Kursbeitrag
CHF 360.–

Kommunikation und Sprache

Kurs 15: Sprache wächst in der Beziehung oder Deutsch- und mehrsprachige Kinder beim Spracherwerb unterstützen

 

Wie können Kinder bei der Entwicklung der Sprache gefördert werden?
Was muss bei zwei- oder mehrsprachigen Kindern besonders beachtet werden? Und wenn der Spracherwerb verzögert ist oder auffällig verläuft?

Die Sprachentwicklung beginnt mit der Geburt und ist in die gesamte Entwicklung des Kindes, besonders in die Beziehungen, eingebunden. Die frühe Interaktion mit einfühlsamen Bezugspersonen in alltäglichen Situationen beeinflusst die Vernetzung im Gehirn und damit die Denk- und Sprachentwicklung.

Im Kurs konzentrieren wir uns auf den alltäglichen Austausch mit dem Kind und stellen die gemeinsame Freude an der Sprache ins Zentrum. Wir vertiefen die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen für den Spracherwerb – im Bewusstsein, dass das Kind in der Interaktion und mit allen Sinnen seine Sprache entfaltet. Wir tragen Anregungen und Ideen zusammen für einen spielerischen und freudvollen Umgang mit Sprache. Wir lernen anhand neuer Kenntnisse aus der Sprachforschung und mit Beispielen aus der Praxis.

Themenschwerpunkte im Kurs:

  • Wichtige Stadien des Spracherwerbs kennen, Verzögerungen und Schwierigkeiten erfassen
  • Alltägliche Sprachanregungen und vielseitige Sprachanlässe gestalten
  • Die Lernwege und Lernfortschritte mit dem Kind austauschen und dokumentieren
  • Jedes Kind mit seiner Muttersprache und Kultur in der Gruppe wahrnehmen und integrieren, die Identitätsfindung von Kindern mit Migrationshintergrund unterstützen
  • Mit den Eltern zusammen arbeiten im Hinblick auf die individuelle Sprachsituation



Kursleitung
Kathy Egli

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
13., 27. Juni (Donnerstag), 8. Juli (Montag) 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 16: Bilderbücher mit allen Sinnen erleben

 

Vielfältige Erfahrungen mit Geschichten, Versen und Bilderbüchern sind für die Entwicklung von Kindern ab dem 1. Lebensjahr von grosser Bedeutung. Mithilfe von Sprachspielereien, beim Betrachten von Bildern und beim Zuhören von Geschichten erleben sie Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sie tauchen ein in den Klang der Sprache, erweitern ihren Wortschatz und lernen sich einzufühlen. Durch die Auseinandersetzung mit der besonderen „Erzählsprache“ und mit verschiedenen Sorten von Texten und Bildern schaffen sich kleine Kinder gute Voraussetzungen fürs spätere Lesen- und Schreibenlernen und die späteren Lese- und Schreibkompetenzen. Davon können insbesondere auch mehrsprachige Kinder profitieren, weil sie hier ergänzend zur schnelleren Alltagssprache auf eine spezielle Sprachsituation treffen.
Der Kurs konzentriert sich auf das grosse Potenzial von Bilderbüchern und deren bewusstem Einsatz im Alltag einer Institution.

Kursinhalte sind

  • Die Bedeutung von Bilderbüchern, Geschichten und Versen für die Entwicklung kleiner Kinder
  • Unterschiedlichen Typen von Büchern und Hörbüchern für kleine Kinder
  • Wie sich Geschichten und Bücher mit verschiedenen Methoden und allen Sinnen in verschiedenen Formen erleben lassen
  • Faktoren, die beim Erzählen in mehrsprachigen Gruppen wichtig sind und welche Bücher sich dafür speziell eignen
  • Wie Sie Eltern mit ihren Herkunftssprachen in Aktivitäten mit Büchern und Geschichten einbinden können
  • Was eine lesefreundliche Institution ausmacht.



Kursleitung
Barbara Jakob Mensch

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Donnerstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
31. Oktober, 14., 28. November 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

Kurs 17: Körperkontakt und nonverbale Kommunikation

 

Im gemeinsamen Tun und Sich-Bewegen finden Dialoge ohne Worte statt. Dies schafft Beziehung und Vertrauen. Beziehung und Vertrauen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Eigenaktivität der Kinder. Erlebt sich ein Kind selbstwirksam, stärkt dies sein Selbstvertrauen und fördert die Entwicklung.

Wertschätzende und unterstützende nonverbale Kommunikation vermittelt Geborgenheit und das Gefühl von Zugehörigkeit. In diesem Kurs entdecken und analysieren wir Situationen aus dem Alltag der Krippen und schärfen unsere eigene Wahrnehmung für die verschiedenen Formen nichtsprachlicher Kommunikation. Geht es beispielweise um den Körperkontakt, so verhalten sich die Kinder sehr verschieden, was den einen vielleicht unangenehm ist, davon können andere nicht genug erhalten. Wie gehe ich als Kitaleiterin und Erzieherin mit berühren und berührt werden um? Was sagt das unterschiedliche Verhalten der Kinder aus?

Wir setzen uns mit der Wirkung und den Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation auf lustvolle Art auseinander. Wir begutachten Filmausschnitte, Bilder und üben uns selber im nonverbalen Kommunizieren. Theoretische Hinweise erweitern den fachlichen Horizont.


Kursleitung
Theresia Buchmann

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Freitag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
15., 29. November 2013

Kursbeitrag
CHF 420.–

Führung und Zusammenarbeit

 

Kurs 18: Ein Gruppenteam leiten

| Kurs abgeschlossen
 

Teamarbeit ist eine kooperative Form der Zusammenarbeit. Teamarbeit ist dann gelungen, wenn:

  • die Teammitglieder sich ergänzen, sich gegenseitig anregen und sich unterstützen
  • Fähigkeiten der Einzelnen ins Team einfliessen können
  • die Teammitglieder Verantwortung für die Aufgaben und Ziele übernehmen
  • gemeinsam Lösungen erarbeitet werden
  • für unterschiedliche Meinungen und Haltungen Übereinstimmung gefunden wird.

Für eine gelungene Zusammenarbeit ist die Teamleitung zentral. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung der Ziele und Aufgaben der Institution und ihres Arbeitsteams, für die Gestaltung der Teambeziehungen und für den Zusammenhalt im Team. Ein Team zu führen ist eine komplexe Aufgabe.

Der Kurs will neue Teamleiterinnen unterstützen, Teamentwicklung zu initiieren und Teamprozesse zu gestalten.

Kursinhalte sind:

  • Rollen und Aufgaben der Teamleitung
  • Eine Teamkultur aufbauen
  • Die Beziehungsdynamik im Team beachten
  • Unterschiedliche Ressourcen und Fähigkeiten der Teammitglieder nutzen

Fachliche Inputs, Übungen und Diskussionen unterstützen Sie, Ihre Leitungskompetenz für Gruppenteams zu stärken und zu erweitern.


Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Dienstag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
5., 12., 19. März 2013

Kursbeitrag
Fr. 480.–

 

Kurs 19: Überzeugend auftreten - im Team, bei Eltern, Vorgesetzten, Fachgruppen, Behörden

| ausgebucht
 

Das fordert heraus und macht Freude: Rollenbewusst informieren,
Reden halten, Fragen beantworten, Anlässe steuern,
Kontakte mit Menschen pflegen…

Das will geübt werden:
Fachwissen verbinden mit persönlicher Auftrittskompetenz und Ausstrahlung.
Denn wir können eine Präsenz erreichen, die körperlich,
geistig und emotional trägt – das wirkt und bewirkt vieles.

Darum geht’s: Überzeugend auftreten!

  • Als Person kongruent da stehen und unser eigenes Profil entwickeln
  • Uns unserer Stärken, die über uns hinaus strahlen, bewusst sein
  • Mit der Körperhaltung die Rolle als Fachperson unterstützen
  • Die Sprache des Körpers nicht anders sprechen lassen, als den Mund
  • Mit wohlklingender Stimme die Ohren der ZuhörerInnen öffnen
  • Über eine verständliche Aussprache Neugierde und Interesse am Inhalt wecken und verstärken
  • Das Referat logisch, strukturiert aufbauen und die aktuellen Themen ansprechen

So arbeiten wir:

  • Theoretische Inputs aufnehmen
  • Stimme, Sprechart, Reden trainieren
  • Körperhaltung und Körpersprache ergründen
  • Rollenbewusst Auftritte üben
  • Kontakt/Dialog zu den Zuhörenden erforsche
  • Formeln und Aufbau eines Referats kennen lernen
  • Kurzreden halten



Kursleitung
Lydia Pfister

Kursgruppe
14 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Dienstag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
28. Mai, 4., 18. Juni 2013

Kursbeitrag
CHF 570.–

Kurs 20: Gespräche führen mit Eltern

 

Eine wichtige und herausfordernde Aufgabe im pädagogischen Alltag ist die Zusammenarbeit mit Eltern. Eine gute und vertrauensvolle Beziehung ist die Grundlage für die gelingende Kommunikation mit ihnen.

Die vielfältigen Gesprächssituationen, vom Erstgespräch - über Tür und Angel-Gespräche - bis hin zum Standort- und Beratungsgespräch sind oft eine sehr große Herausforderung für die Erzieherinnen. Besondere Kompetenz erfordert es, Konflikt- und /oder Krisengespräche mit den Eltern zu führen.

Was aber lässt die Zusammenarbeit mit Eltern konstruktiv gestalten? Sie entfaltet sich natürlich nicht von selbst, sondern muss von den Fachkräften gewollt und aktiv entwickelt werden.

Eine wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine offene, interessiert und freundliche Grundhaltung. Sie setzt auf partnerschaftliches Miteinander, grenzt nicht aus, sondern integriert und orientiert sich an der gegenwärtigen Lebenssituation der Familien.

Teilnehmende können im Kurs ihre Haltung reflektieren und Kompetenzen entwickeln oder erweitern. Dabei stehen Beispiele aus der Praxis im Vordergrund. Gesprächsübungen, Rollenspiele, Kleingruppenarbeit und Plenumsdiskussionen sind wichtige Bestandteile des Kurses.

Hilfreiche Modelle aus der Kommunikationslehre, der Psychologie und dem Lösungsorientierten Coaching werden im Kurs je nach Bedarf zur Unterstützung des Lernprozesses eingesetzt.

Ziel des Kurses ist es, den TeilnehmerInnen mehr Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit den Eltern zu vermitteln.


Kursleitung
Sibylle Schädler

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
9.30 – 16.30 Uhr

Daten
6., 7. Juni (Donnerstag, Freitag), 11. Juni (Dienstag) 2013

Kursbeitrag
CHF 480.–

Kurs 21: Gesundheitsorientiert führen

 

Gesundheit ist ein hohes Gut und ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie umfasst sowohl körperliche, als auch psychische, soziale und kulturelle Dimensionen. Im beruflichen Alltag sind von Führungskräften und Mitarbeitenden täglich Leistungen zu erbringen und vielfältige Anforderungen zu bewältigen. Überbelastungen und Erleben von Stress und Druck können sich in Beeinträchtigungen des Wohlbefindens auf die gesamte Persönlichkeit äussern und in Unzufriedenheit, Energieverlust und hoher Krankheitsanfälligkeit zeigen. Auch private Aufgaben und Belastungen können die Leistungsbereitschaft mindern.
Ein gesundheitsorientierter Führungsstil bezieht sowohl die Person der Leitenden wie auch die Mitarbeitenden aktiv ein und achtet auf die eigenen Kräfte.
Im Kurs erhalten Sie Gelegenheit den Blick auf Ihre Leitungsrolle, Ihre persönliche Situation und den Umgang mit den eigenen Ressourcen zu lenken. Als Führungsperson lernen Sie Belastungsquellen und Warnsignale im Betrieb zu erkennen und Mitarbeitenden angemessene Ressourcen für die Aktivierung ihrer Möglichkeiten und Potenzialen verfügbar zu machen. Persönliche Reflexionen, Austausch in Untergruppen, Vermittlung von Modellen und Konzepten unterstützen Sie Ihren Führungsstil gesundheitsorientiert zu gestalten.

Themenfelder im Kurs sind:

  • Das Konzept der Salutogenese
  • Modelle der sozialen Unterstützung im Betrieb
  • Angemessene Lebensbalancen
  • Stressbewältigung und persönliche Erholungsfähigke
  • Einen gesundheitsorientierten Führungsstil pflegen
  • Die Balance von Unterstützen und Fordern
  • Gesundheitsorientierte Arbeitsprozesse gestalten



Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
12 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Besuchszeiten
Dienstag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
12., 19., 26. November 2013

Kursbeitrag
CHF 570.–

Kurs 22: Für die Kleinsten nur das Beste

 

Entwicklungspsychologie, Frühpädagogik und Neurowissenschaften weisen darauf hin, was Kinder in den ersten 6 Jahren brauchen, damit sie ihr Potential entfalten, Selbstvertrauen aufbauen und soziale Kompetenzen erwerben.
Wesentliche Aspekte sind: subjektiv bedeutsame Erfahrungen, mit Begeisterung aktiv sein, positive emotionale Resonanz, kooperative und verlässliche Beziehungen, Ressourcen bezogene Anregung sowie tragende Unterstützung bei Schwierigkeiten.

In diesem Kurs erfahren Sie direkt von den beiden Leiterinnen der Wochenkrippe Sunneblueme in Zürich wie die fachlichen Erkenntnisse seit vielen Jahren mit gutem Erfolg konkret umgesetzt werden. Bezüge zur Theorie ergänzen die Beispiele des pädagogischen Alltages und der Führungspraxis. Die Reflexion von eigenen Erfahrungen und Gruppendiskussionen tragen zur Klärung von Ihren Standpunkten und Vorhaben bei.

Folgende Themen stehen im Zentrum:

  • Beziehung zum Kind
  • Pädagogische Leitgedanken
  • Gruppenführung und Individualisierung
  • Anforderungen an die Erziehenden
  • Führung der Mitarbeitenden



Kursleitung
Jeremy Hellmann (Mitarbeiter MMI)
Brigitte Neidhart, Fabiana Riboli (Leitung Wochenkrippe Sunneblueme),

Kursgruppe
16 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Besuchszeiten
Monttag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
25. November, 2. Dezember 2013

Kursbeitrag
Fr. 420.–

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