Marie Meierhofer Institut für das Kind

Fortbildungsangebot 2017/2018

für Erzieherinnen und Leiterinnen in Kindertagesstätten, in Kleinkinderheimen und verwandten Einrichtungen

Die thematisch ausgerichteten Fortbildungskurse vermitteln bedeutsames Wissen für die praktische Gestaltung und Bewältigung von Alltagssituationen mit Kindern, Eltern und Mitarbeitenden. Die Kurse dauern zwei bis drei Tage, in der Regel verteilt auf mehrere Wochen.

Ausgewiesene Kursleiterinnen und Kursleiter achten auf ein sorgfältiges Vermitteln und Verarbeiten der Inhalte. Fachliche Inputs, Erfahrungsaustausch, praktische Übungen und reflektierende Gespräche wechseln sich ab.

Die Fortbildungsangebote richten sich in erster Linie an Erziehende und Leitende in Kindertagesstätten und Kleinkinderheimen. Personen die mit einem anderen beruflichen Hintergrund kleine Kinder betreuen, bringen weitere Perspektiven ein und sind willkommen.

Alle Kurse eignen sich für die Stärkung der 8 Qualitätsentwicklungsbereiche von QualiKita


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Die Kurse 1-4 befähigen zur Säuglings- und Kleinstkindbetreuung. Der Kurs 1 ist dabei die Grundlage für die modular weiterführenden Kurse 2-4, die in beliebiger Reihenfolge besucht werden können.

Säuglinge und Kinder

Kurs 05-2 (2017): Vielfalt in der Kita entdecken und er-leben

 

In Kitas begegnen sich jüngere und ältere Menschen mit unterschiedlichem Aussehen, verschiedenen Hintergründen, Fähigkeiten und Interessen. Überall wo Menschen zusammenkommen, wiederspiegelt sich die Vielfalt der Gesellschaft. Es erfordert Respekt, Toleranz und Offenheit, um sich mit Neugier auf den anderen einzulassen. Macht ein Kind schon in jungen Jahren positive Erfahrungen mit Vielfalt, lernt es, diese als selbstverständlich zu erleben und erhält zudem die Gelegenheit, sich im empathischen Umgang mit Menschen zu üben. Es ist Aufgabe der Fachkräfte, das Umfeld und die Gespräche in der Kita so zu gestalten, dass Vielfalt als Ressource wahrgenommen wird.

Wie gelingt es den Fachkräften, mit den Kindern über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ins Gespräch zu kommen und diese erfahrbar zu machen? Wie sollen sie reagieren, wenn ein Kind aufgrund seines Aussehens, seines Geschlechts oder seiner Herkunft ausgeschlossen wird? Und wie gehen sie mit Wünschen von Eltern um, die ihren eigenen Erziehungsvorstellungen wiedersprechen?

Diesen und anderen Fragen soll an einem eintägigen Kurs nachgegangen werden.

In der Weiterbildung erfahren Sie:

  • Wie junge Kinder Unterschiede wahrnehmen
  • Die Bedeutung der frühen Kindheit für die Entwicklung von Toleranz
  • Worauf Sie in der Interaktion mit den Kindern besonders achten können, um einen wertschätzenden Umgang mit Vielfalt zu unterstützen
  • Wie die Lernumgebung dazu beitragen kann, dass sich alle Kinder und Eltern willkommen fühlen
  • Wie die Vielfalt der Familien und Fachkräfte als Chance genutzt werden kann

Neben kurzen theoretischen Inputs erhalten Sie am Kurs viele praktische Tipps und Ideen für das Thematisieren von Vielfalt im Kitaalltag. Es wird Ihnen eine „Vielfaltbox“ mit verschiedenen Materialien und Vorschlägen für Aktivitäten, Bilderbücher und Lieder zum Thema vorgestellt. Zudem bleibt genügend Raum, um eigene Erfahrungen zu reflektieren und sich darüber auszutauschen.

Kursleitung
Doris Frei

Kursgruppe
16 TeilnehmerInnen

Dauer
1 Tag

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
Freitag, 24. November 2017

Kursbeitrag
Fr. 180.–

Hinweis: Dieser Kurs kann auch als Kita-interne-Weiterbildung für das Gesamtteam einer Kita gebucht werden. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an Doris Frei, (frei@mmi.ch, Tel. 044 205 52 20).

Kurs 01-1 (2018): Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und TeilnehmerInnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der TeilnehmerInnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.

Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
7. Februar (Mittwoch), 19. Februar (Montag),
21. Februar (Mittwoch) 2018

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Kurs 1-2 (2018): Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und TeilnehmerInnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der TeilnehmerInnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.

Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
22. August (Mittwoch), 19. September (Mittwoch),
24. September (Montag) 2018

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Kurs 1-3 (2018): Säuglinge "lesen" und professionell betreuen

 

Säuglinge brauchen unseren ganz besonderen Schutz, unsere Professionalität und unsere emotionale Präsenz. Einige ihrer frühen Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten sind für ihr späteres Lernen und Wohlfühlen enorm wichtig und später kaum mehr nachholbar. Säuglinge «lesen» können, erlaubt, adäquat auf sie und ihre Bedürfnisse zu reagieren. Ihre Fähigkeiten und Entwicklungsaufgaben erkennen bedeutet, mit Ihnen beim Spiel in der Gruppe, im Kontakt, beim Wickeln usw. viel Freude zu haben und zugleich sie in ihren Bedürfnissen und Vorhaben besser unterstützen zu können.

Mit Hilfe von Video Beispielen werden wir unsere Wahrnehmung sensibilisieren, d.h.:

  • Die Befindlichkeiten und Signale der kleinsten Kinder (motorisches Verhalten, körperliche Zustände, Töne) genau beobachten und lesen.
  • Erkennen, wann und in welchem Rhythmus der Säugling Kontakt sucht und bereit ist dafür.
  • Erfahren, welche Regulationshilfen Säuglinge brauchen, um aus einem stressigen, angespannten Zustand in wohlige Zustände zu gelangen.

Die Entwicklungspsychologie und die Forschung geben uns klare Hinweise, welche Beziehungen die Entwicklung ganz kleiner Kinder unterstützen. Mit Hilfe dieses Wissens und der Erfahrung der Teilnehmer und TeilnehmerInnen wollen wir überlegen:

  • Was erleben der Säugling und «seine» Erzieherin in ihrer Beziehung?
  • Worauf muss bei der Betreuung von Säuglingen in der Krippe besonders geachtet werden?
  • Wie geht es den abgebenden Eltern, und was fordert in der Elternarbeit mit Säuglingen besonders heraus?

Willkommen sind Videos, die Wickel- oder Spielsituationen mit Säuglingen aus der Krippe zeigen. Wir werden den Fragen der TeilnehmerInnen und Teilnehmer und den ihnen anvertrauten Säuglingen viel Platz einräumen.

Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
8. Oktober (Montag), 15. Oktober (Montag),
24. Oktober (Mittwoch) 2018

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Kurs 2 (2018): Übergangssituationen von Säuglingen und Kleinstkindern professionell gestalten: Das Zürcher Modell

 

Mit dem Wort „Übergangssituationen“ sind all jene Prozesse gemeint, in denen das Kleinstkind seine Tätigkeit oder den Raum oder seine Bezugsperson oder alle miteinander wechseln soll: das Kind wechselt vom Spiel zum essen, von drinnen nach draussen, von Mama daheim in die Krippe zu Lisa (Eingewöhnung) oder zur Pflegemutter (Platzierung).

In all diesen Situationen stehen für kleine Kinder ihr existenzielles Bedürfnis nach Vertrautem, ihre Ängste vor Veränderung (oder Verlust) und ihre angeborene Neugier auf Neues in Widerstreit zueinander. Dennoch bewältigen manche Säuglinge und Kleinkinder diese „Übergänge“ offenbar gut, andere hingegen tun sich schwer: ob im Alltag, beim Kita-Eintritt oder bei Platzierungen.

Im Zentrum des Kurses steht die Frage: Was können Fachpersonen konkret tun, damit all diese unterschiedlichen Übergänge ohne Angst und mit wenig Konflikten gelingen?
Antwort gibt das „Zürcher Modell“, ein (wissenschaftlich fundiertes und bewährtes) Konzept für die Praxis, das im Kurs mit vielen Beispielen so vorgestellt wird, dass es von den Teilnehmern in ihrem Berufsalltag in
„Überganggssituationen“ selbst erprobt und angewendet werden kann.

Auf dem Weg zur Anwendung erarbeiten wir u.a. folgende Fragen mit Hilfe von Inputs, Videos zu Übergängen und Gruppenarbeiten:

  • Warum ist die achtsame Gestaltung von allen Übergangssituationen für die Entwicklung von Kleinkindern zentral?
  • Was unterscheidet das Zürcher Modell zu Übergangssituationen von anderen z.B. Eingewöhnungsmodellen?
  • Wohin richten wir unsere Aufmerksamkeit im Zürcher Modell?
  • Was erleben Säuglinge und Kleinkinder im Gegensatz zu Eltern und Fachpersonen in diesen Prozessen des Wechsels? Und was brauchen Sie je unterschiedliches?
  • Was erleben Säuglinge und Kleinkinder im Gegensatz zu Eltern und Fachpersonen in diesen Prozessen des Wechsels? Und was brauchen Sie je unterschiedliches?
  • Woran erkennen wir im Verhalten der Kinder einen gelungenen Übergang?

Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
18. April (Mittwoch), 23. April (Montag),
25. April (Mittwoch)

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Kurs 3 (2018): "Beissen, kratzen, schlagen, hauen" Aggressionsentwicklung und Sozialkompetenz in der frühen Kindheit

 

Ein Säugling auf der Gruppe beginnt zu weinen. Daraufhin tröstet ein 19 Monate alter Bub den Säugling, indem er ihm einen Nuggi bringt. Kurz darauf versucht der gleiche Bub einen Zweijährigen vom Bobbycar zu zerren. Der schreit und hält sich fest. Ein anderes Mädchen beobachtet die Szene und rührt sich nicht vom Fleck aber schubst plötzlich und unvermittelt das Kind neben sich um.

Entscheidend für die Entwicklung von Sozialkompetenz sind die Erfahrungen der Kinder in ihren Beziehungen zu Erwachsenen und anderen Kindern in den ersten Lebensjahren.

Im Kurs beschäftigen uns deshalb folgende Fragen:

  • Welche Erfahrungen der Kinder in Beziehung zu den Erwachsenen und in Gruppen zu anderen Kindern fördern soziale Kompetenz und Kooperation?
  • Welches sind dabei die wichtigsten Aufgaben der Erziehenden?
  • Wie finden wir raus, was ein aggressives Kind uns in dem Moment, indem es schlägt zeigen/sagen will?
  • Was können wir tun, damit das Kind weniger aggressiv sein muss?
  • Wie reden wir mit den Eltern?

Vorgehen:

  • Inputs zur Entwicklung von Mitgefühl, Sozialkompetenz, Aggression.
  • Strategien für die Praxis zum Verstehen und Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen.
  • Gruppenarbeiten zur Selbstreflektion.
  • Fälle der TeilnehmerInnen

Kursleitung
Anna von Ditfurth

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
4. Juli (Mittwoch), 9. Juli (Montag),
11. Juli (Mittwoch) 2018

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Kurs 4 (2018): "Mit dem Herzen sehen" emotionale Entwicklung von kleinen Kindern verstehen

 

Kinder erleben Freude, Zuneigung, Angst, Trauer, Wut und Schmerz. Manchmal brauchen sie unsere Unterstützung, um ihre Gefühle zu regulieren. Dies ist nicht immer einfach, besonders dann, wenn sie starke Erregungen erleben und widersprüchliche Gefühle ausdrücken.

Nach einer Einführung in die körperlichen, psychischen und sozialen Zusammenhänge der emotionalen Entwicklung zeigt der Kurs auf, wie die Fähigkeit zur Steuerung der eigenen Gefühle in den ersten fünf Lebensjahren wächst. Zentrale Beiträge der Bezugspersonen zur Unterstützung der emotionalen Entwicklung von kleinen Kindern werden deutlich.

In Übungen und durch die Verarbeitung von eigenen Erfahrungen lernen Sie

  • Gefühlsregungen genauer wahrzunehmen
  • emotionale Prozesse zu verstehen
  • die Wirkung des Selbstwertgefühls einzuschätzen
  • verschiedene Regulierungshilfen gezielt zu planen
  • angemessen mit Kindern emotional zu kommunizieren

Kursleitung
Jeannine Schälin

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
Dienstag, 20. Februar, 6. März + 13. März 2018

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Partizipation / Prävention / Kinderschutz

Kurs 12 (2017): Leitfaden 'Früherkennung von Gewalt an kleinen Kindern'

 

Der Leitfaden „Früherkennung von Gewalt an kleinen Kindern“ wurde für Berufsgruppen des Frühbereichs geschrieben. Er erschien 2013 unter der Herausgeberschaft der Stiftung Kinderschutz Schweiz und ist ein Arbeitsinstrument mit vielen Informationen zum Thema. Die Autorin bietet nun ein Kurs an, der den Inhalt des Leitfadens erläutert und für Fachpersonen in ihrem Arbeitsalltag nutzbar macht. Um bei kleinen Kindern frühzeitig Anzeichen einer Gefährdung zu erkennen, benötigt man eine spezielle Aufmerksamkeit gegenüber den entsprechenden Signalen des Kindes und seiner Umgebung. Die Familie bestmöglich zu unterstützen und gleichzeitig Verdachtsmomente ernst zu nehmen und adäquat darauf einzugehen, ist eine Herausforderung für die tägliche Arbeit. Es entlastet Sie als Fachperson, wenn Sie Sicherheit im Umgang damit erlangen.

Folgende Themen werden in diesem Kurs erarbeitet:

  • Wie entwickeln sich Kinder gesund und was gefährdet Kinder?
  • Formen der Kindswohlgefährdung
  • Erkennen und Verstehen von Merkmalen des Gewalterlebens
  • Gefährdungen richtig einschätzen
  • Das Ampelmodell und die wichtige Phase „Orange“
  • Wann ist ein Kind akut gefährdet?
  • Adäquates Vorgehen – Gefährdungsmeldung
  • Umgang mit Eltern und Bezugspersonen
  • Einbezug der Kinder – Reden und Halt geben

Neben theoretischen Inputs, Filmbetrachtungen und der Diskussion im Plenum sollen auch eigene Fallbeispiele besprochen und reflektiert werden können.

Kursleitung
Sabine Brunner

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
1 Tag

Kurszeiten
Donnerstag, 9.30 – 16.30 Uhr

Daten
23. November 2017

Kursbeitrag
CHF 360.–

Kommunikation und Sprache

Kurs 14 (2017): Faszination iPad und Bilderbuch - erzählen in "neuen" und "alten" Medien

 

Geschichten, Verse und Bilderbücher sind für die Entwicklung von Kindern ab dem 1. Lebensjahr von grosser Bedeutung. Mithilfe von Sprachspielereien, beim Betrachten von Bildern und beim Zuhören von Geschichten erleben sie Aufmerksamkeit und Zuwendung. Sie tauchen ein in den Klang der Sprache, erweitern ihren Wortschatz und lernen sich einzufühlen. Durch die Auseinandersetzung mit der besonderen „Erzählsprache“ und mit verschiedenen Sorten von Texten und Bildern schaffen sich kleine Kinder gute Voraussetzungen fürs spätere Lesen- und Schreibenlernen und die späteren Lese- und Schreibkompetenzen. Davon profitieren insbesondere auch mehrsprachige Kinder, weil sie hier ergänzend zur schnelleren Alltagssprache auf eine spezielle Sprachsituation treffen.
Ein spezielles Augenmerk richtet der Kurs auf das wachsende digitale Angebot für mobile Geräte bzw. den damit verbundenen Herausforderungen.
Der Kurs konzentriert sich auf das Potenzial des vielfältigen Medienangebotes und deren sinnvollen Einsatz im Alltag einer Institution.

Kursinhalte sind

  • Die Bedeutung von Bilderbüchern, Geschichten und Versen für die Entwicklung kleiner Kinder
  • Faszination Smartphone und iPad – Eine Chance für die literale Förderung von kleinen Kindern?
  • Unterschiedliche Typen von Büchern, Hörbüchern und Digitalen Medien für kleine Kinder entdecken und ausprobieren
  • Wie sich Geschichten mit verschiedenen Methoden und allen Sinnen in verschiedenen Formen erleben lassen
  • Faktoren, die beim Erzählen in mehrsprachigen Gruppen wichtig sind und welche Bücher sich dafür speziell eignen

Zu den einzelnen Themen erhalten Sie Hintergrundinformationen und konkrete Beispiele. Sie entwickeln eigene Ideen für Ihre Institution und tauschen Erfahrungen aus. Zudem haben Sie viel Gelegenheit in das aktuelle Papp-, Bilder- und Hörbuchangebot einzutauchen sowie digitale Medien selbst auszuprobieren.

Je nach Thema werden im Kurs weitere Referentinnen einbezogen.

Bringen Sie am ersten Kurstag ein Bilderbuch, welches Ihnen wichtig ist, mit.

Kursleitung
Barbara Jakob Mensch

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
1 Tag

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
2. November 2017 (Donnerstag)

Kursbeitrag
Fr. 180.–

Kurs 15 (2017) Kita-Interne Fachbegleitung für den Umgang mit Säuglingen

 

«Frühkindliche Bewegungs- und Sprachentwicklung und Beziehungsaufbau»

Kita-interne Fachbegleitung für Kita-Fachkräfte für den Umgang mit Säuglingen

Der Säugling braucht für seine Entwicklungsprozesse vor allem Zeit und Zuwendung. Er muss in aller Ruhe ein stabiles Vertrauen in seinen Körper aufbauen können.
In diesem Kurs geht es darum, die Kompetenzen zu entwickeln, um den Säugling mit der nötigen Professionalität und Sorgfalt betreuen zu können. Alles in einer sorgfältigen Abstimmung mit den Eltern.
Wir lernen die Zusammenhänge zwischen Bewegungsentwicklung und Sprachanbahnung kennen und erfahren die wichtige Selbstkompetenz des Säuglings. Für die Umsetzung in der Praxis schulen wir die eigene körperliche Wahrnehmungsfähigkeit unter Berücksichtigung des eigenen Atemrhythmus. Wir arbeiten ebenso an der Berührungsqualität und am Klang und der Modulation unserer Stimme.

Ziele

Die TeilnehmerInnen

  • können eine dem Säugling entsprechende Umgebung gestalten und frühkindliche Bewegungspositionen und –übergänge (vom Liegen
    zum Stehen) im Zusammenhang mit der Sprachanbahnung erkennen
    und einordnen
  • sind sensibilisiert für Abweichungen im Bewegungsverhalten und für
    frühkindliche Regulationsstörungen
  • sind im Umgang mit dem Säugling sicher und können eine gute Vertrauensbasis aufbauen
    sind im Umgang mit dem Säugling sicher und können eine gute Vertrauensbasis aufbauen
  • sind befähigt, sich bezüglich der obgenannten Ziele mit den Eltern kompetent auszutauschen

Schwerpunkte

  • Einführung des Leitfadens
  • Körperliche Selbsterfahrung in Bezug auf die frühkindlichen Bewegungsmuster und Entwicklungszusammenhänge
  • Berührungsqualität im Umgang mit dem Säugling
    (Begleitung beim praktischen Tun)
  • Kommunikation und Abstimmung mit den Eltern

Kursform
2 Halbtage à 3 Stunden in der Kita (Einführung, praktische Arbeit und
Evaluation) . Weitere Termine nach Absprache möglich.

Kursunterlage
Brigitte Mösch, Leitfaden „Förderung der Bewegungsentwicklung im Zusammenhang mit der Sprachentwicklung und dem Selbstkonzept des Kindes. Im Kursgeld inbegriffen.

Kursleitung
Brigitte Mösch

Daten und Kosten nach Vereinbarung

Führung und Zusammenarbeit

Kurs 5 (2018): Den Orientierungsrahmen für die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung kennenlernen und in der Praxis nutzen

 

Seit 2012 verfügt die Schweiz über einen Orientierungsrahmen für die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung. Das Rahmendokument zu den Bedürfnissen und Rechten des Kleinkindes ist konsequent aus Sicht des Kindes verfasst und schafft die Basis, im Frühbereich kindgerecht und wirksam zu handeln und so die Qualitätsentwicklung im Frühbereich zu fördern.

Herausgegeben von der Schweizerischen UNESCO-Kommission und dem Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz wurde der Orientierungsrahmen für die frühe Kindheit vom Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI), basierend auf den aktuellen fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, ausgearbeitet.

Im Zentrum des angebotenen Kurses steht die Frage wie der Orientierungsrahmen für die frühe Kindheit in der Praxis umgesetzt werden kann. So lernen sie zunächst die zentralen Inhalte des Orientierungsrahmens kennen. Ausgehend davon werden Nutzungsmöglichkeiten für die Praxis vorgestellt, gemeinsam erarbeitet, reflektiert und diskutiert. Dabei ist der Austausch zwischen den Kursteilnehmenden zentral. Ebenfalls soll der Orientierungsrahmen als Qualitäts-Instrument diskutiert und eingeordnet werden. Thematisiert wird zudem, wie die Inhalte gemeinsam mit den Mitarbeitenden erarbeitet werden können, um so auf der Ebene des Kindes wirksam zu werden.

Kursleitung
Annika Butters

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
16. Mai (Mittwoch), 22. Juni (Freitag) 2018

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Kurs 6 (2018): Ein Gruppenteam leiten

 

Teamarbeit ist eine kooperative Form der Zusammenarbeit. Teamarbeit ist dann gelungen, wenn:

  • die Teammitglieder sich ergänzen, sich gegenseitig anregen und sich unterstützen
  • Fähigkeiten der Einzelnen ins Team einfliessen können
  • die Teammitglieder Verantwortung für die Aufgaben und Ziele übernehmen
  • gemeinsam Lösungen erarbeitet werden
  • für unterschiedliche Meinungen und Haltungen Übereinstimmung gefunden wird.

Für eine gelungene Zusammenarbeit ist die Teamleitung zentral. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung der Ziele und Aufgaben der Institution und ihres Arbeitsteams, für die Gestaltung der Teambeziehungen und für den Zusammenhalt im Team. Ein Team zu führen ist eine komplexe Aufgabe.

Der Kurs will neue Teamleiterinnen unterstützen, Teamentwicklung zu initiieren und Teamprozesse zu gestalten.

Kursinhalte sind:

  • Rollen und Aufgaben der Teamleitung
  • Eine Teamkultur aufbauen
  • Die Beziehungsdynamik im Team beachten
  • Unterschiedliche Ressourcen und Fähigkeiten der Teammitglieder nutzen

Fachliche Inputs, Übungen und Diskussionen unterstützen Sie, Ihre Leitungskompetenz für Gruppenteams zu stärken und zu erweitern.

Kursleitung
Jean-Jacques Zbinden

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kurszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
3. + 10. April (Dienstag), 18. April 2018 (Mittwoch)

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Kurs 7 (2018): Lernende anleiten in der Praxis

 

Das Anleiten, Fördern und Begleiten von Lernenden oder Studierenden in der Praxis ist eine anspruchsvolle und vielfältige Aufgabe. Um komplexen Berufs- oder Ausbildungssituationen kompetent begegnen zu können, sind in einer KITA / einem Hort umfassende methodisch-didaktische Kenntnisse sowie wie ein klares Rollen- und Aufgabenverständnis erforderlich. Sie reflektieren unterschiedliche Situationen aus der Praxis und üben den Umgang mit den erlernten Methoden.

Inhalte

  • Rolle der Lernbegleitenden in der Praxis
  • Lernbegriff, Lehr- und Lernverständnis in der praktischen Ausbildung
  • Methoden und Modelle für eine professionelle Gesprächsführung
  • Entwicklung in der Adoleszenz - Krisen in der Adoleszenz
  • Schwierige Situationen mit Lernenden
  • Ressourcenorientierte Methoden in der Gesprächsführung

Ziele
Die Teilnehmenden

  • entwickeln Sicherheit in der Begleitung von Auszubildenden
  • kennen Lehr- und Lernprinzipien der Erwachsenenbildung
  • kennen verschiedene Vorgehensweisen zur Gestaltung von Lernsituationen
  • führen kompetent schwierige Gespräche im Berufsalltag; können mit unvorhergesehenen Reaktionen der Auszubildenden umgehen
  • kennen die Merkmale der Adoleszenz und können Krisen der Auszubildenden professionell begleiten
  • üben anhand konkreter Praxissituationen erfolgreich Gespräche zu führen

Fachliche Inputs, Übungen und Diskussionen unterstützen Sie, Ihre Kompetenzen in der Anleitung von Auszubildenden in der Praxis zu erweitern.

Kursleitung
Jean-Jacques Zbinden

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
3 Tage

Kursszeiten
9.30-16.30 Uhr

Daten
Dienstag, 8., 15. + 22. Mai 2018

Kursbeitrag
Fr. 540.–

Kurs 8 (2018): Meine Führungsbeziehung zu Mitarbeitenden erfolgreich gestalten und gemeinsam Ziele erreichen

 

Jede Führungskraft entwickelt ihren eigenen Stil und bestimmte Kompetenzen (persönliche, soziale, kognitive) im Umgang mit ihren Mitarbeitenden. Dabei wird die Führung immer auch durch Faktoren wie Unternehmenskultur, Struktur, Strategie, Branche, etc. beeinflusst. Die Kunst der Führung besteht nun darin, Kompetenzen zu entwickeln, die möglichst viele verschiedene Situationen abdecken können. Wir werden der Frage nachgehen, welche Kompetenzen eine erfolgreiche Führungsbeziehung ausmachen, wo ihre Stärken liegen und wie sie diese umsetzen. Sie wirken als Führungskraft auf ihr Team ein, um die verschiedenen individuellen Handlungen auf ein gemeinsames Ziel hin zu bündeln. Dabei stehen ihnen verschiedene Führungsinstrumente zur Verfügung. Entscheidend für den Erfolg von Unternehmen und Organisationen ist die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren und sich austauschen. Ein Schwerpunkt in diesem Kurs wird die Auseinandersetzung mit der Kommunikation sein, denn Sprache ist der wichtigste Rohstoff für das Gelingen von partnerschaftlichen Beziehungen.
Dieser Kurs will ihnen Anregungen geben, die ihnen in herausfordernden Situationen weiterhelfen können. Sie haben Gelegenheit, die vermittelten Modelle, Konzepte und Instrumente anhand konkreter Beispiele aus ihrem Führungsalltag zu erproben und in Kleingruppen auszutauschen.

Themenfelder im Kurs sind:

  • Erfolgreiche Führungskompetenzen
  • Reflexion über die eigenen Kompetenzen und deren Umsetzung in der Führung
  • Ausgewählte Führungsinstrumente
  • Systemisch-Lösungsorientierte Ansätze für die gemeinsame Zielerreichung
  • Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg

Kursleitung
Barbara Leimbacher

Kursgruppe
15 TeilnehmerInnen

Dauer
2 Tage

Kurszeiten
Freitag, 9.30-16.30 Uhr

Daten
Freitag, 26. Oktober + 9. November 2018

Kursbeitrag
Fr. 360.–

Angebot für Teams

"STARKES TEAM" (2017)

Nonverbale Kommunikation und Musikalität

 

Im gemeinsamen Tun und der gemeinsamen Aktivität finden auch Dialoge ohne Worte statt. Wertschätzende und unterstützende nonverbale Kommunikation stärkt die kommunikative Kompetenz für die Zusammenarbeit im Team.
Im Kurs entdecken und analysieren wir Alltagsituationen und schärfen unsere eigene Wahrnehmung für die verschiedenen Formen nichtsprachlicher Kommunikation. Unsere Mimik und Gestik erfüllt unsere Sprache mit Leben.
Wir setzen uns mit der Wirkung und den Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation auf lustvolle Art auseinander. Wir begutachten Filmausschnitte, Szenen und Bilder, und wir üben uns selber im nonverbalen Kommunizieren. Theoretische Hinweise erweitern den fachlichen Horizont. Als Mittel für den persönlichen Ausdruck setzen wir Musik als Hilfsmittel ein. Musik ist Ansporn, Beruhigung und Erinnerung und immer mit Gefühlen verbunden. Wir entdecken die eigene Musikalität und arbeiten an unserem persönlichen Ausdruck, jede und jeder nach den eigenen Möglichkeiten und Interessen. Das stärkt kommunikative Kompetenzen für die Zusammenarbeit im Team.
Wenn ein Team auf Vertrauen und Zugehörigkeit baut, hat dies eine positive Wirkung auf die Entwicklung der Kinder.

Das Kursangebot umfasst 9 Stunden, verteilt auf zwei bis drei Tage.
Kursdaten werden individuell vereinbart.


Leitung:
Theresia Buchmann; Psychomotoriktherapeutin und Systemberaterin und Bernadette Schürmann; Rhythmikerin, Theaterpädagogin und TZT Trainerin

Daten
9 Stunden verteilt auf 2 bis 3 Tage

Kosten
nach Vereinbarung

Weiterbildung und Kurse zu "Bildungs- und Lerngeschichten"

BULG Einführungstag 27. April 2018

für neue Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

 

Im Tageskurs werden der Ansatz der „Bildungs- und Lerngeschichten“ sowie der theoretische Hintergrund thematisiert. Auch die Arbeitsschritte „Beobachtung“, „Analyse nach Lerndispositionen“, „kollegialer Austausch“ und „Lerngeschichten schreiben“ werden vorgestellt und können konkret anhand von Beispielen erprobt und reflektiert werden. Zudem bietet der Kurs Möglichkeiten zur Vernetzung, Mitarbeitende von anderen mit „BULG“ arbeitenden Kitas kennen zu lernen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • die Arbeitsschritte und die dazugehörenden Beobachtungsinstrumente der „Bildungs- und Lerngeschichten“ kennen.
  • eine Beobachtung durchzuführen.
  • die Lerndispositionen für die Analyse der Beobachtung kennen und anwenden.
  • den Ablauf eines „kollegialen“ Austausches nach „BULG“ kennen.
  • eine Lerngeschichte anhand vorgegebener Kriterien zu schreiben.
  • Umsetzungsmöglichkeiten rund ums Portfolio kennen.

Methoden:
Input, Einzel- & Gruppenarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Annika Butters

Dauer
1 Tag, 9.30 - 16.30 Uhr

Daten
Freitag, 27. April 2018

Kosten
Fr. 120.–
(Fr. 100.– pro Person, ab zwei Person der gleichen Kita)

BULG Einführungstag 26. September 2018

für neue Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

 

Im Tageskurs werden der Ansatz der „Bildungs- und Lerngeschichten“ sowie der theoretische Hintergrund thematisiert. Auch die Arbeitsschritte „Beobachtung“, „Analyse nach Lerndispositionen“, „kollegialer Austausch“ und „Lerngeschichten schreiben“ werden vorgestellt und können konkret anhand von Beispielen erprobt und reflektiert werden. Zudem bietet der Kurs Möglichkeiten zur Vernetzung, Mitarbeitende von anderen mit „BULG“ arbeitenden Kitas kennen zu lernen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • die Arbeitsschritte und die dazugehörenden Beobachtungsinstrumente der „Bildungs- und Lerngeschichten“ kennen.
  • eine Beobachtung durchzuführen.
  • die Lerndispositionen für die Analyse der Beobachtung kennen und anwenden.
  • den Ablauf eines „kollegialen“ Austausches nach „BULG“ kennen.
  • eine Lerngeschichte anhand vorgegebener Kriterien zu schreiben.
  • Umsetzungsmöglichkeiten rund ums Portfolio kennen.

Methoden:
Input, Einzel- & Gruppenarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Annika Butters

Dauer
1 Tag, 9.30 - 16.30 Uhr

Daten
Mittwoch, 26. September 2018

Kosten
Fr. 120.–
(Fr. 100.–/ Person, ab zwei Personen der gleichen Kita)

BULG Einführungstag 25. Oktober 2018

für neue Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

 

Im Tageskurs werden der Ansatz der „Bildungs- und Lerngeschichten“ sowie der theoretische Hintergrund thematisiert. Auch die Arbeitsschritte „Beobachtung“, „Analyse nach Lerndispositionen“, „kollegialer Austausch“ und „Lerngeschichten schreiben“ werden vorgestellt und können konkret anhand von Beispielen erprobt und reflektiert werden. Zudem bietet der Kurs Möglichkeiten zur Vernetzung, Mitarbeitende von anderen mit „BULG“ arbeitenden Kitas kennen zu lernen.

In diesem Kurs lernen Sie:

  • die Arbeitsschritte und die dazugehörenden Beobachtungsinstrumente der „Bildungs- und Lerngeschichten“ kennen.
  • eine Beobachtung durchzuführen.
  • die Lerndispositionen für die Analyse der Beobachtung kennen und anwenden.
  • den Ablauf eines „kollegialen“ Austausches nach „BULG“ kennen.
  • eine Lerngeschichte anhand vorgegebener Kriterien zu schreiben.
  • Umsetzungsmöglichkeiten rund ums Portfolio kennen.

Methoden:
Input, Einzel- & Gruppenarbeit, Videobeispiele, Austausch über die Erfahrungen

Kursleitung
Annika Butters

Dauer
1 Tag, 9.30 - 16.30 Uhr

Daten
Donnerstag, 25. Oktober 2018

Kosten
Fr. 120.–
(Fr. 100.– /Person, ab zwei Personen der gleichen Kita)

Besuch einer "BULG"- Kita

für Mitarbeitende von bereits mit BULG arbeitenden Kitas

 

Das Angebot ist für Fachpersonen gedacht, welche mit dem Verfahren der „Bildungs- und Lerngeschichten“ arbeiten und einen Einblick in eine andere Institution erhalten möchten, welche dieses im Alltag umsetzt.

Inhalte:

An diesem Nachmittag erwartet Sie:

  • Ein Besuch in eine Kita im Raum Zürich, welche mit den „Bildungs- und Lerngeschichten“ arbeitet.
  • Ein Rundgang durch die Kita.
  • Ein Gespräch mit der Kitaleitung und/oder einer Gruppenleitung, welche mit dem Verfahren arbeiten.
  • Ein gemeinsames Auswertungsgespräch

Kursleitung
Doris Frei und Kitaleitung

Dauer
13.30 - 16.30 Uhr

Kosten
Fr. 120.–

Termine auf Anfrage

- Workshop "Bildungsorientierung im Frühbereich"

für andere Interessierte

 

Die „Bildungs- und Lerngeschichten“ sind ein ressourcenorientiertes Beobachtungsverfahren, welches die Fachpersonen bei der Umsetzung dieser bildungsorientierten Aufgaben nutzen können. Das regelmässige Beobachten, Analysieren und Austauschen sind die Kernelemente des Verfahrens. Ziel ist es, den aktuellen Interessen und Fähigkeiten des einzelnen Kindes auf den Grund zu gehen und daraus passende nächste Schritte zu planen, um das Kind optimal in seinen Lernprozessen zu unterstützen. In Form von Lerngeschichten und Portfolios werden diese Lernprozesse dokumentiert.

Inhalte:
Anhand von Beobachtungsbogen, Text- und Filmbeispiel erfahren, erproben & diskutieren Sie am Vormittag:

  • Was unter frühkindlicher Bildung verstanden wird.
  • Wie junge Kinder lernen.
  • Wie das Verfahren der „Bildungs- und Lerngeschichten“ aufgebaut ist.

Am Nachmittag erwartet Sie:

  • Ein Besuch in eine Kita im Raum Zürich, welche mit den „Bildungs- und Lerngeschichten“ arbeitet.
  • Ein Rundgang durch die Kita.
  • Ein Gespräch mit der Kitaleitung und/oder einer Gruppenleitung, welche mit dem Verfahren arbeiten.

Zielgruppe:
Das Angebot ist für Fachpersonen gedacht, welche sich für die Arbeit mit dem Verfahren der „Bildungs- und Lerngeschichten“ interessieren und neben einer kurzen Einführung in das Verfahren auch einen Einblick in eine Institution erhalten möchten, welche dieses im Alltag umsetzt.

Kursleitung
Kursleitung Doris Frei und Kitaleitung

Dauer
1 Tag, 9.30 – 16.30 Uhr

Kosten
Fr. 195.– (inkl. BULG Buch)

Daten
Termine auf Anfrage

 
 
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