Abgeschlossene Projekte
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Zentrale Ziele des Programms sind die präventive Unterstützung der kindlichen Entwicklung, die Erweiterung der elterlichen Kompetenzen sowie die bessere Integration der Familie in die Gesellschaft. Das gesamte Konzept des Programms fokussiert auf die Nutzung und Erweiterung vorhandener Kompetenzen und Ressourcen sowie auf die Stärkung der Eigenverantwortung der Familien. Eine wichtige Zielsetzung besteht ausserdem darin, Kindern und ihren Eltern den Zugang zu bestehenden Angeboten (Beratungsstellen, Spielgruppen, Kindertagesstätten, Familienzentren) zu erleichtern. |
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Die heutige Forschung geht im Zusammenhang mit der Entstehung von psychosozialen Störungen im Kindes- und Jugendalter von so genannten Risikofaktoren aus, die eine Verletzlichkeit bzw. Störungsanfälligkeit verursachen (Vulnerabilität). Die bekannten Risikofaktoren betreffen die Qualität und Stabilität von Beziehungen, aber auch belastende Erlebnisse und chronische Risikobedingungen wie Misshandlungserfahrungen sowie niedriger sozioökonomischer Status der Familie. Bei Kindern von Sexarbeiterinnen mit Migrationshintergrund können theoretisch mehrere der genannten Risikofaktoren auftreten und die kindliche Entwicklung beeinflussen. Vor diesem theoretischen Bezugsrahmen interessierte die Frage, wie Expertinnen und betroffene Mütter die Lebenssituation der Kinder beschreiben und einschätzen. Zur Datenerhebung wurden im Frühjahr 2009 mit Fachfrauen von 6 Anlaufs- und Beratungsstellen für Sexarbeiterinnen Expertinneninterviews durchgeführt. In einem zweiten Schritt wurde die Sicht von Sexarbeiterinnen mit Migrationshintergrund auf die Befindlichkeit und die Lebenssituation ihrer Kinder erhoben. Mit einem qualitativen Forschungsansatz wurden im Herbst 2009 zunächst mit 11 Sexarbeiterinnen mit Migrationshintergrund, die Kinder haben, teilstrukturierte, problemzentrierte Interviews durchgeführt. Im Zentrum standen dabei ihre subjektiven Sinnzuschreibungen in Bezug auf die Lebenssituation ihrer Kinder sowie ihre Vorstellungen über den Bedarf an Unterstützung. Die erhobenen Daten werden bis Sommer 2010 ausgewertet. Die Ergebnisse werden anschliessend in Form eines Forschungsberichtes verfügbar sein. Laufzeit: Projektleitung: |
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Die Dienstleistungen der Institution sind vielseitig. Sie bieten Gruppenaktivitäten für Kinder, individuelle Begleitungen von Familien sowie aufsuchende Sozialarbeit und freiwillige Einkommensverwaltung an. Im Frühjahr 2009 sind im Rahmen des Paradiesgässlis zwei neue Projekte gestartet, die gezielte Angebote für die Kinder der suchtbetroffenen Eltern beinhalten. Das Projekt «Listino» richtet sich an Kinder bis ca. 13 Jahren, «Listo» ist für das Jugendalter zuständig. Die wissenschaftliche Begleitung weist summative und formative Elemente auf. Die formativen Elemente zielen auf die Qualitätsentwicklung der Projekte. Die summativen Elemente betreffen die Darstellung der Projektumsetzung und die Überprüfung der Wirksamkeit der Massnahmen. Die Meinung und Einschätzung der Kinder und Jugendlichen wird in Form von Interviews und Gesprächen erfasst. Laufzeit: Projektleitung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin: |
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Laufzeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Weitere Informationen: |
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Projektleitung: Wissenschaftliches Team: Im Auftragsverhältnis: Laufzeit: Forschungsanlage: Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Teiluntersuchungen zusammen:
Alle Untersuchungen konzentrieren sich regional auf die Kantone Zürich, Basel-Landschaft und Basel-Stadt. Zeitlich beschränkt sich das Projekt auf Scheidungen der Jahre 2002 und 2003. Buchpublikation: Broschüren zur Anhörung von Kindern, zusammen mit UNICEF Schweiz:
Die Broschüren stehen im Shop zum Download zur Verfügung. |
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Projektleitung: Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Laufzeit: Forschungsanlage: Um relevante Informationen über die Projektkinder, ihre Familien sowie insbesondere zum Verlauf des Spracherwerbs während des Projekts zu gewinnen, haben wir verschiedene Instrumente ausgewählt, konstruiert und eingesetzt. Die Daten, die in der Evaluation erfasst und ausgewertet werden, stammen einerseits aus Beobachtungsbögen, die von den Spielgruppenleiterinnen ausgefüllt worden sind. Andererseits haben die Evaluatorinnen in standardisierten Testsitzungen den allgemeinen Entwicklungsstand sowie insbesondere die sprachlichen Kompetenzen der Kinder mit Hilfe verschiedener Verfahren und Materialien gemessen. Die Testsitzungen finden zu Beginn sowie am Schluss der Förderung bzw. des Beobachtungszeitraums statt. Ergebnisse der Evaluationsstudie: Aufgrund der Förderungs- bzw. Beobachtungszeit konnten wir in unserer Evaluationsstudie die Kinder in drei Gruppen einteilen. Die Gruppe A (n=31), die während eines Semesters gefördert bzw. während ungefähr ¾ Jahre beobachtet wurde. Die Gruppe B (n=19), die während zwei Semester gefördert bzw. während eines Jahres beobachtet und schliesslich die Gruppe C (n=17 nach dem ersten halben Jahr, n=15 nach 1½ Jahren), die drei Semester lang sprachlich gefördert bzw. ca. 1½ Jahre beobachtet wurde. Die quantitative Auswertung der Daten der drei Gruppen zeigt sowohl aus der Perspektive der Spielgruppenleiterinnen als auch anhand der Ergebnisse aus der standardisierten Testsituation eine deutliche Veränderung der sprachlichen Kompetenzen der Projektkinder. In allen drei Gruppen stellen wir bei den Kindern, die sprachlich spezifisch gefördert werden, deutliche Verbesserungen ihrer sprachlichen Kompetenz im Deutschen fest. Die Kinder der Kontrollgruppen verbessern ihre sprachliche Fähigkeiten in den jeweiligen Beobachtungszeiträumen ebenfalls, jedoch fallen die Veränderungen weniger stark aus als bei den Interventionsgruppen. Der ausführliche Bericht über die Evaluationsstudie sowie weitere Informationen zum Rahmenkonzept der Spielgruppeplus kann unter http://www.lotse.zh.ch eingesehen werden. |
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Projektleitung: Wissenschaftliches Team: Fragestellungen und Schwerpunkte der Studie:
Laufzeit: Forschungsanlage: Zu drei Zeitpunkten wurden die Kinder ausserdem zu Hause im Spiel mit ihren Eltern («jeu à trois») gefilmt. Sowohl Eltern wie Erzieherinnen füllten mehrmals einen Fragebogen zum Verhalten des Kindes aus. Einmalig erhoben wurden ausserdem der allgemeine Entwicklungsstand, die Fähigkeit zur Selbsterkennung und zur Empathie, das soziales Klima in der Gruppe, das Konfliktverhalten der Eltern. Literatur zur Studie: Kappeler, S. (2010). Die Entwicklung des prosozialen Verhaltens in den ersten zwei Lebensjahren. Dissertation, Universität Basel. Licht, B. (2008). Die Entwicklung des Konfliktverhaltens im Alter zwischen 8 und 22 Monaten. Dissertation, Universität Bern. Licht, B., Simoni, H. & Perrig-Chiello, P. (2008). Conflict between peers in infancy and toddler age: what do they fight about? Early Years, 28 (3), 235-249. |
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Projektleitung: Projektbearbeitung: Mitwirkung: Jeremy Hellmann, Raffael Hess, Heidi Simoni |
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Die wichtigsten Ergebnisse und Folgerungen lauten:
Zwei Ausgaben der Zeitschrift «undKinder» sind den Methoden und den Ergebnissen der Studie gewidmet:
Huwiler, Kurt, Herausforderung Mutterschaft. Verlag Hans Huber, 1995. MMI (Hrsg.), Startbedingungen für Familien, Verlag Pro Juventute, 1998 (vergriffen). Die Forschungsergebnisse aus dem Projekt «Startbedinungen für Familien» waren ausserdem mehrere Jahre unter dem Titel «Kleine Kinder Lust und Last» auf Tournee. Zusammen mit dem Ausstellungsbüro Ethno-Expo hat das MMI die erarbeiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum wichtigen Thema des Projekts in einer Wanderausstellung dargestellt. Sie ist zwischen 2000 bis 2006 durch die ganze Schweiz gereist und hat an allen Standorten ein reichhaltiges Begleitprogramm zum Thema «Kinder und Familien» angestossen. |
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