Marie Meierhofer Institut für das Kind

«undKinder»

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Nr. 98: Partizipation in der frühen Kindheit (2016)

 

Kinder haben ein höchst persönliches Recht darauf, sich entsprechend ihres Alters und passend zur Gelegenheit beteiligen zu können und von Anfang an als Mitmenschen respektiert zu werden.
Wir pflegen (auch heute?) ein kompliziertes, zwiespältiges Verhältnis zu unseren Kindern. In mancher Hinsicht stellen wir sie auf ein Podest und sperren sie gerade damit von vielem aus. Einige Kinder werden verhätschelt und unselbständig gehalten, andere gequält und ausgenutzt. Es fällt uns oft für Kleinkinder wie für Jugendliche ausgesprochen schwer, die Balance zwischen Unterforderung und Überforderung zu finden. Bereits junge Kinder spüren jedoch genau, ob wir sie – buchstäblich – von oben herab oder als junge Menschen mit einer eigenen Persönlichkeit behandeln.
Für das Zusammenleben und die Gesellschaft ist es bereichernd, wenn bereits junge Kinder sich einbringen und beteiligen können. Kinder haben eigene oft ausgesprochen kreative Ideen und stellen spannende und wichtige Fragen. Es ist faszinierend, sich (wieder) darauf einzulassen, die Welt auf ihre Weise zu sehen und zu verstehen. Kindern ist der Austausch mit uns und untereinander ausgesprochen wichtig und sie bemühen sich sehr darum, sich zu verständigen. Sie möchten zum einen von unserem Weltwissen und unserer Erfahrung profitieren und zum anderen ihre Entdeckungslust und Neugier mit andern teilen.

Ausgabe
Dezember 2016

Nummer
98

Preis
CHF 19.00

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Nr. 97: Kinder auf der Flucht (2016)

 

Kinder auf der Flucht – so das Thema der vorliegenden Ausgabe unserer Zeitschrift. Beim Lesen der Beiträge werden bei mir ein Gedanke immer deutlicher und eine Frage immer dringlicher:

Der Titel des Heftes stimmt – leider. Obwohl die Artikel sich durchwegs mit Kinder beschäftigen, die mittlerweile in unserem Land leben.

Was braucht es, damit die Flucht von Kindern, die bei uns in der Schweiz angekommen sind, tatsächlich ein Ende finden kann?
Ich meine mit beidem gar nicht in erster Linie den oftmals quälend unsicheren rechtlichen Status von geflüchteten Kindern und ihren Eltern. In den Beiträgen zeigt sich vielmehr überdeutlich, dass die Flucht mit dem Ankommen und dem vorläufigen Aufenthalt (ob rechtlich geregelt oder nicht) in vielerlei Hinsicht noch nicht zu Ende ist.

Die individuellen und sozialen Erfahrungen, die mit den Fluchtgründen und den beschwerlichen Fluchtwegen verbunden waren, haben Bilder und Emotionen hinterlassen, die wohl jede/n Betroffene/n zutiefst belasten und in Form einer posttraumatischen Störung blockieren können. Was machen Eltern hier und jetzt durch, wenn ihr Kind Dinge erlebt hat, die keinem Kind zugemutet werden sollten?

Was bedeutet die teilweise erfahrene Ohnmacht für die aktuellen Eltern-Kind-Beziehungen, was für die Betreuung und die Erziehung? Was fühlt ein 2 jähriges Kind, falls bei seiner Mutter oder seinem Vater die Angst vor staatlicher Repression (wieder) auf-flackert?

Auch junge Kinder und ihre Eltern brauchen, um chronisch oder akut hoch belastende Erfahrungen zu verarbeiten, eine aufmerksame Begleitung und manchmal therapeutische Unterstützung. Aber was genau hilft Menschen unterschiedlichen Alters, vielfältige Verletzungen und tiefgreifende Erschütterungen und Verunsicherung zu verarbeiten?

Ausgabe
Juni 2016

Nummer
97

Preis
CHF 19.00

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Nr. 96: Einblicke in Lebenswelten junger Kinder (2015)

 

Geschätzte Leserinnen und Leser

Die vorliegende undKinder-Nummer hat den Zusatz „special“ in verschiedener Hinsicht verdient:

  • Sie beinhaltet ausnahmsweise zwei Produkte, nämlich eine DVD und eine Broschüre.
  • Sie ist ganz dem Projekt „Lebenswelten junger Kinder von 3 bis 6 Jahren“, an dem wir in den letzten Jahren in drei Gemeinden mit
    Kindern, Eltern und Fachpersonen arbeiten konnten, gewidmet.
  • Sowohl der Film wie die Broschüre sind zweisprachig, nämlich deutsch und französisch.

Der Film gewährt Einblicke in Lebenswelten junger Kinder. Er illustriert verschiedene Methoden, die sich für die Zusammenarbeit mit Kindern eignen. Und er zeigt viele Lichtblicke und einige Stolpersteine in der Kommunikation zwischen jungen Kindern und Erwachsenen.
Die Broschüre führt durch den Film und unterfüttert die verschiedenen Szenen mit fachlichen Anmerkungen. Sie informiert ferner über das Projekt, in dessen Rahmen der Film entstanden ist. Ausserdem enthält sie die verspielten Illustrationen, welche die einzelnen thematischen Kapitel des Films einleiten und verbinden, in gedruckter Form.

Ausgabe
Dezember 2015

Nummer
96

Preis
CHF 19.00

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Nr. 95: Qualität in Kitas (2015)

 

Kindern eine ausreichend gute Umwelt zu bieten und sie verantwortungsvoll auf ihrem Lebensweg zu begleiten, sind Kernanliegen des Marie Meierhofer Instituts für das Kind. Frau Dr. Meierhofer engagierte sich seinerzeit mit nur einer Hand voll Weggefährten und -gefährtinnen dafür. Rückhalt erhielt sie von weiteren Pionierinnen und Pionieren im Ausland, die ebenfalls das junge Kind mit seinem Fühlen, Denken und Handeln ins Zentrum ihres Wirkens stellten.

Mit dieser undKinder Nummer wollen wir diskutieren, was heute eine ausreichend gute Qualität familienergänzender Kindertagesbetreuung auszeichnet bzw. ermöglicht. Zusätzlich zum Heft finden Sie beigelegt ein Plakat, das die Zutaten einer guten Kita-Qualität und deren Zusammenwirken illustriert.

Im überwältigend positiven Echo auf unsere Bitte um einen Beitrag, zeigte sich eindrücklich: Mittlerweile setzen sich – zusammen mit den Eltern – zahlreiche Fachpersonen und Verantwortliche in Verwaltungen dafür ein, jungen Kindern gute Entwicklungsbedingungen zu bieten.

Ausgabe
Juli 2015

Nummer
95

Preis
CHF 19.00

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Nr. 94: Drinnen und Draussen (2014)

 

In unserem MMI-Projekt „Lebenswelten junger Kinder im Kanton Zürich“ sind wir von einem Jungen auf (s)eine Pfütze aufmerksam gemacht worden. Sie befindet sich neben dem Weg zum Häuserblock, wo er wohnt. Sie enthält Steine, die wie Schätze geborgen werden können. Sie lädt zum genussvollen Hantieren mit Matsch ein. Und sie wird im Kopf des 5-jährigen Baumeisters zum See auf seiner riesigen Baustelle, die das ganze Gelände um seinen Wohnblock umfasst. Leider wurde genau diese konkrete Pfütze – wie viele andere wohl auch – vor kurzem der Ordentlichkeit geopfert und zugeschüttet.
Eltern und Fachpersonen, die sich mit der kindlichen Entwicklung beschäftigen, erachten die Wohnung und deren Umgebung als Nabel und Ausgangspunkt der sich allmählich erweiternden Kinderwelt. Tatsächlich verbringen Kinder dort prägende erste Lebenszeit. Aufgrund seiner Erfahrungen mit der dinglichen Welt, mit seinen Bezugspersonen und mit andern Kindern machen sich Kinder ein Bild von sich und der Welt. Die Möglichkeiten, die fürs Erkunden, Spielen und Ausschwärmen offen stehen, legen den Grundstein für lebenslanges Lernen. Trotzdem werden beim Planen und Gestalten von privatem und öffentlichem Raum die Interessen der Kinder keineswegs als vorrangig erachtet und – wenn überhaupt – nur punktuell statt umfassend berücksichtigt. Im Gegenteil werden die Interessen der jüngsten Mitbewohnerinnen und Mitbewohner oft einfach übergangen. Die Pfütze wurde zugeschüttet, obwohl sie wichtig war. Sie war zwar kein Spielplatz aber ein Platz zum Spielen!

Ausgabe
Dezember 2014

Nummer
94

Preis
CHF 19.00

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Nr. 93: "Horch, wie der Magen knurrt!" (2014)

 

Ernährt werden und essen sind für die Entwicklung in verschiedener Hinsicht zentral wichtige Dinge. Essen ist überlebenswichtig und lustvoll. Es ist Ausgangspunkt für sinnliche und körperliche Erfahrungen und für Entdeckungsreisen, für Selbstbestimmung und Selbständigkeit. Es ist Anlass für elterliche Fürsorge, Freude und Ängste und folglich manchmal für erzieherische Konflikte. Es stellt sich deshalb auch rund ums Essen die Frage nach der Rolle des Kindes und derjenigen der Erwachsenen, die es in seiner Entwicklung begleiten. Davon handeln die Beiträge der vorliegenden und Kinder Nummer. Ihr Titel „Horch, wie mein Magen knurrt!“ steht für die Faszination des Kindes an seinem Körper und ebenso für die klare Aufforderung dem Magen zu geben, was dem Magen gebührt.

Säuglinge setzen sich vom ersten Tag an mit all ihren Möglichkeiten fürs Essen ein. Sie suchen und finden zielstrebig die Brust der Mutter oder die Milchflasche, bald saugen und schlucken sie geschickt und konzentriert, sie zeigen und schreien unmissverständlich, wenn sie Hunger haben und fallen müde und zufrieden von der Quelle, wenn sie satt sind. Doch nicht nur das Essen selbst, sondern auch das Verdauen kostet Energie. So sind alltägliche Vorgänge wie Rülpsen, Furzen, Gaggimachen für den Säugling miterlebbar anstrengend und erleichternd zugleich. Mit wenigen Monaten erkunden junge Kinder die Welt um sie herum ausgiebig mit dem Mund. Sie ertasten mit der Lippe und der Zunge Gegenstände in ihrer Reichweite und beispielsweise auch die Nase des Grossvaters. Sie erhalten erste Breinahrung mit dem Löffel, kauen eine Brotrinde und bieten diese dann der Mutter oder dem Vater an. Sie interessieren sich für den Geschmack und die Konsistenz von Nahrungsmitteln und zeigen bereits früh klare Vorlieben und Abneigungen. Schon bald essen junge Kinder am liebsten selber und zusammen mit andern. Sie wollen dabei meist alles kosten und experimentieren ausgiebig mit den Händen und dem Mund.

Ausgabe
Juni 2014

Nummer
93

Preis
CHF 19.00

Nr. 93: "Horch, wie der Magen knurrt!" (2014)

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Nr. 92: In unserem Kindergarten wird jeden Tag getanzt... (2013)

 

In dieser undKinder-Nummer grasen wir sozusagen unter dem Zaun des Frühbereichs hindurch, dies allerdings erstens aus Tradition und zweitens aus aktuellem Anlass.
Wir beschäftigen uns in dem vorliegenden Heft hauptsächlich mit „unserem“, dem MMI-Studienkindergarten. Es wird ihn ab Sommer 2014 aus verschiedenen Gründen in dieser Form nicht mehr geben. Die Kindergartenlehrperson, die den Kindergarten 41 Jahre lang engagiert geleitet und gelebt hat, geht in Pension. Die Kindergartenstufe ist seit ein paar Jahren kantonalisiert und gehört nun zum Schulbereich. Zentrale Anliegen und überzeugende Erfahrungen aus der Pionierarbeit des Studienkindergartens beleben bis heute den Alltag und die Fachdiskussionen der Kindergartenstufe. Vieles, was damals noch als gewagt empfunden wurde, macht heute für viele Fachpersonen und Eltern gute Praxis erst aus. Trotzdem ist eine pädagogische Arbeit mit 3- bis 6-Jährigen, die sowohl das einzelne Kind individuell anregen will als auch sein Bedürfnis nach Zugehörigkeit anerkennend unterstützt, nicht immer selbstverständlich. Die aufmerksame Begleitung von Kindern mit der Absicht, gelingende Entwicklung zu ermöglichen, ohne die Leistung und den Erfolg an fixen Zielvorgaben zu messen, wird bis heute ab und an in Frage gestellt. Ergänzt wird der Blick auf die Praxis des Studienkindergartens des MMI mit einem überaus informativen und wertvollen Beitrag zum Wandel der Institution des Kindergartens.

Ausgabe
Dezember 2013

Nummer
92

Preis
CHF 19.00

Titel uk 92

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Nr. 91: Kinder in prekären Lebensverhältnissen (2013)

 

Um junge Kinder in prekären Lebensverhältnissen geht es im vorliegenden undKinder. Und um die Frage, was manche von ihnen innerlich und äusserlich stärkt, um trotz allem mehr als zu überleben. Das Themenheft bewegt sich damit auf einer Gratwanderung zwischen der guten Botschaft, dass trotz widriger Umstände individuell positive Lebensverläufe möglich sind, und einer Blindheit gegenüber strukturellen Problemen, die dazu neigt, diese zu individualisieren.
Der zeitliche Bogen der Beiträge zeigt erstens ganz unterschiedliche Gründe und Umstände psycho-sozialer Notlagen und zweitens thematisiert er, wie sich Fragestellungen und Konzepte von Fachpersonen verändert haben und verändern. Marie Meierhofer, die 1909 geboren und 1998 gestorben ist, hat zeitlebens beides beschäftigt.

Ausgabe
Juni 2013

Nummer
91

Preis
CHF 19.00

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Nr. 90: Gender im Frühbereich (2012)

 

Seit wann sind Sie sich bewusst, dass Sie erstens ein Mädchen und kein Knabe sind und zweitens keine Wahl haben und später eine Frau sein werden? Vielleicht empfinden Sie diese Fragen als seltsam und überflüssig. Für kleine Mädchen und sinngemäss für kleine Knaben handelt es sich jedoch bei beidem um Schlüsselerkenntnisse. Trotzdem sind junge Kinder in ihrem Fühlen und Denken, Wahrnehmen und Verhalten so offen, dass sie die Grenze zwischen den beiden Geschlechtern nicht für bare Münze nehmen.

Ausgabe
Dezember 2012

Nummer
90

Preis
CHF 19.00

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Nr. 89: Nachhaltigkeit (2012)

 

Mit wem und womit haben Sie sich als Kind verbunden gefühlt? Wer bedeutete Ihnen besonders viel? Was war Ihnen lieb und wichtig? Wie entstanden diese Bande zu Menschen, Gruppen, Tieren, Elementen, Gegenständen, Orten, Erlebnissen? Welchen Einfluss hatten sie damals und haben sie heute auf Sie?
Diese undKinder Nummer beschäftigt sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit und versucht dieses oft strapazierte Schlagwort für die frühe Kindheit mit Substanz zu füllen. Wie und wann entstehen die Kompetenz und der Wille nachhaltig zu denken und zu handeln? Auf welchen Voraussetzungen basieren sie? Kann und soll dieser Prozess pädagogisch beeinflusst werden? Ab welchem Alter? Mit welchen Mitteln?
Verantwortungsbewusstes Handeln erfordert Erfahrung und viele Kompetenzen, die ein Mensch im Laufe seiner Kindheit und Jugend erst nach und nach erwirbt. Dazu gehören etwa die Fähigkeit verschiedene Blickwinkel einzunehmen, sich in andere emotional und gedanklich zu versetzen, komplizierte Informationen zu verstehen, Konsequenzen vorherzusehen, Schlüsse zu ziehen, moralische Aspekte abzuwägen. Logisches Denken liefert demnach wichtige Grundlagen für nachhaltiges Denken und Handeln. Seinen Treibstoff bezieht beides jedoch aus anderer Quelle. Gefühle und Beziehungen beeinflussen unser Denken und unser Handeln vom ersten Atemzug an. In der frühen Kindheit sind die körperliche, emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung ausgesprochen eng miteinander verwoben. Deshalb wirken sich alle Erlebnisse und Erfahrungen, die ein Kind macht, umfassend und nachhaltig aus - in uns und ausgehend von uns.

Ausgabe
Juni 2012

Nummer
89

Preis
CHF 19.00

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Nr. 88: Kommunikation Teil 2 - Zusammenarbeit (2011)

 

Die Frage, wie verschiedene Disziplinen und Fachpersonen trotz unterschiedlicher Aufgaben zusammen arbeiten können, stellt im Konkreten immer wieder neu eine knifflige Herausforderung dar. Die Wahrnehmung und die Bewertung von Beiträgen und Rollen sind dabei stets subjektiv, nämlich vom eigenen Erleben und Blickwinkel beeinflusst. Je nach Persönlichkeit neigen wir dazu, Erfolge uns und Misserfolge den andern zuzuschreiben, oder auch gerade umgekehrt: die Rolle anderer zu wichtig zu nehmen und unsere tendenziell abzuwerten. Beide Muster sind kontraproduktive und frustrierende Energie- und Zeitfresser.
Zwangsläufig ist der eigene Blickwinkel der am nächsten liegende. Ebenso gesetzmässig hat jede Perspektive ihren blinden Fleck. Gefordert ist deshalb unsere Beweglichkeit, von der Wahrnehmung, vom Wissen und von der Erfahrung von Kolleginnen und Kollegen profitieren zu können. Sie hilft uns, das Potential interdisziplinärer und interinstitutioneller Zusammenarbeit zu erkennen und fruchtbar werden zu lassen. Sie erinnert uns auch an das Aha-Erlebnis, wie unterschiedlich ein und derselbe Berg von verschiedenen Seiten aussehen kann. Wenn es uns gelingt, einen lebendigen Umgang mit Meinungen, Einschätzungen, Widersprüchen und Ambivalenzen zu finden, wächst aus disziplinären Wurzeln ein interdisziplinäres Netz. Dies kommt nicht nur der Zusammenarbeit, sondern den Eltern und Kindern, die wir begleiten, ganz direkt zu gute. Verschiedene Beiträge dieser undKinder-Nummer illustrieren eindrücklich, wie das fachliche Zusammenspiel so gelingen kann, dass Kinder und Eltern individuelle Begleitung erhalten und neue Entwicklungsräume eröffnet werden können.

Ausgabe
Dezember 2011

Nummer
88

Preis
CHF 19.00

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Nr. 87: Kommunikation Teil 1 - Triade Kind-Eltern-Fachperson (2011)

 

Wer von uns Erwachsenen hat nicht die eine oder andere Seite, die für Mitmenschen – erst recht, wenn sie auf uns angewiesen sind – eine Zumutung ist? Eine Zweierbeziehung kann tragfähig und nährend, aber auch verstörend und zeitweise oder nachhaltig gestört sein. Deshalb sind andere Menschen, zusätzlich zu den so genannten primären Beziehungen, wichtige Knoten in einem tragfähigen Beziehungsnetz.
In der vorliegenden undKinder Nummer werden Dreiecke erörtert, die entstehen, wenn Eltern und Fachpersonen sich die Betreuungsverantwortung für kleine Kinder teilen. Das Modewort „Erziehungs- und Bildungspartnerschaft“ wird ebenso kritisch hinterfragt wie mit möglichen konkreten Inhalten gefüllt. Die anderen Beiträge beschäftigen sich mit ausgewählten Ansätzen, um Eltern-Kind-Dyaden und Eltern-Kind-Triaden zu begleiten, zu beraten oder zu therapieren.

Ausgabe
Juni 2011

Nummer
87

Preis
CHF 19.00

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Nr. 86: Kinder und Humor (2010)

 

Bereits kleine Kinder lachen gern und lieben humorvolle Situationen ausgesprochen. Sie setzen Humor aber auch früh vielfältig ein: um das Gegenüber in ein lustvolles Spiel zu verwickeln, um sich zu entspannen oder andere zu besänftigen, um zu erfahren, wie weit „man“ gehen kann, also um Leitplanken auszuloten oder sogar den Spielraum auszudehnen. Aufgrund ihrer unterlegenen Position und aufgrund ihrer noch bescheidenen sozialen Erfahrungen sind für kleine Kinder gerade die besänftigende Wirkung und das subversive Potential des Humors, Hierarchien in Frage zu stellen, ausgesprochen bedeutungsvoll.

Ausgabe
Dezember 2010

Nummer
86

Preis
CHF 19.00

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Nr. 85: Kinder und Tiere (2010)

 

Beziehungen zwischen realen Tieren und Kindern werden deutlich sowohl vom Kind wie vom Tier geprägt. Tier-Kind/Mensch-Beziehungen sind dabei keineswegs unvollständige Mensch-Mensch-Beziehungen. Sie weisen vielmehr Merkmale auf, die sie zu etwas Ganzem und eigenständig Wertvollem machen. Heutige Kinder begegnen dabei richtigen Tieren meist als Haus-, Zoo- oder Sporttiere. Nutztiere sind rarer geworden. Die Verbindung von der Milch und erst recht vom Hot-Dog zum Tier ist kaum mehr ersichtlich und nachvollziehbar. Trotzdem sind es nicht selten Tiere, die Kindern Erfahrungen mit dem Lebenszyklus von Geburt, Leben und Tod ermöglichen.
Tiere sind in all den geschilderten Formen für eine gelingende Entwicklung im alltäglichen Leben und darüber hinaus auch in therapeutischen Zusammenhängen hilfreich und unersetzlich. Davon handelt diese undKinder Nummer. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier zeugt manchmal leider auch von einer selbstherrlichen Haltung des Menschen. Zurecht wird in den Aufsätzen dieser Nummer wiederholt auch darauf hingewiesen und ein respekt- und verantwortungsvolles Verhältnis und Verhalten gegenüber Tieren gefordert.

Ausgabe
Juni 2010

Nummer
85

Preis
CHF 19.00

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Nr. 84: Kinder brauchen Platz! (2009)

 

Kinder entwickeln sich durch Erfahrungen an und mit bestimmten Orten und Räumen. Sie brauchen Raum und Platz, um ihren Bewegungsdrang auszuleben und sich durch vielfältige Erfahrungen mit allen Sinnen zu bilden, ab Geburt.

Kreatives Tun ist – nicht nur bei Kindern – auf äusseren und inneren Spielraum angewiesen. Für die Identität und das Wohlbefinden einen Menschen kommt der Ausdehnung und dem Zustand seines inneren Vorstellungsraumes eine zentrale Bedeutung zu. Ist dieser stark eingeschränkt, starr, deformiert oder öde, vermindert dies die Lebensqualität einschneidend. Ein lebendiger, elastischer Vorstellungsraum kann sich allerdings nur auf der Basis reichhaltiger Erfahrungen und Fantasien in den ersten Lebensjahren entwickeln.

Ausgabe
Dezember 2009

Nummer
84

Preis
CHF 19.00

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Nr. 83: Säuglinge - kompetent und bedürftig (2009)

 

Ein Säugling berührt uns emotional unmittelbar. Gleichzeitig ist er ein Fremdling. Jedes Neugeborene tritt seine eigene, persönliche Reise an, um sich selbst, uns, die Welt zu erkunden. Was können wir als Erwachsene dazu beitragen, dass diese Erkundungsreise zum Wohl des Kindes gelingt und es sein ganzes Potential entfalten kann? Wie können wir jedem kleinen Mädchen und jedem kleinen Jungen ein individuelles, passendes Beziehungsangebot unterbreiten?

Die aktuelle undKinder Nummer trägt den Titel „Säuglinge kompetent und bedürftig“. Die Frage nach den Kompetenzen beantwortet Herr Prof. Bürgin in einem Gespräch, das Sie in dieser Nummer finden, unter anderem mit einer Gegenfrage. Sie bringt Vieles, was uns fachlich beschäftigt, präzise auf den Punkt: Wird der Säugling als kompetent erachtet, sich auf seine ganz individuelle Art zu äussern? Oder wird er als kompetent erachtet, nach äusseren Normen zu funktionieren?

Ausgabe
Juli 2009

Nummer
83

Preis
CHF 19.00

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Nr. 82: Kinder in psychischer Not (2008)

 

Die aktuelle undKinder Nummer beschäftigt sich mit
seelischen Nöten von kleinen Kindern aus kinderärztlicher,
psychologischer, kinderpsychiatrischer und sogar
kulturvergleichender Sicht. Den Beiträgen ist trotz ganz
unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Blickwinkeln Verschiedenes
gemeinsam. So enthalten alle illustrierend zu
den Ausführungen mehrere Fallbeispiele. Dies ist kein Zufall.
Vielmehr verdeutlicht es, dass wir jedes Kind – seine
Persönlichkeit und sein Umfeld – immer nur individuell
verstehen und unterstu?tzen können.

Ausgabe
Dezember 2008

Nummer
82

Preis
CHF 19.00

Die neueste Ausgabe unserer Zeitschrift undKinder

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Nr. 80: Kleine Kinder strafen? (2007)

 

Muss Strafe sein? Sind Strafen sinn­voll? Wie legitimieren wir Erwachse­ne unser Strafverhalten gegenüber Kindern? Diese Fragen begegnen uns am Marie Meierhofer Institut für das Kind in ganz verschiedenen Ar­beitskontexten direkt oder indirekt regelmässig und zunehmend. Wir wagen es, uns in der vorliegenden undKinder Nummer mit dem hoch moralischen Thema zu beschäftigen.

Es beunruhigt uns gleichermassen, wenn Erwachsenen ihr Strafverhal­ten gegenüber Kindern rational und logisch rechtfertigen, z. B. wenn sie es bagatellisieren und verharmlosen: Die einen berufen sich auf ihre Pflicht und die Notwendigkeit, Kinder mit­tels Strafen zu erziehen. Die anderen zitieren die berühmte Ohrfeige, die noch nie jemandem geschadet ha­ben soll.

Ausgabe
Dezember 2007

Nummer
80

Preis
CHF 19.00

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Nr. 79: 50 Jahre Marie Meierhofer-Institut für das Kind (2007)

 

Das Marie Meierhofer Institut für das Kind ist 50 Jahre alt geworden. Ein Grund zum Feiern und natürlich auch ein Grund für eine <undKinder> Nummer zu diesem Thema. Das <undKinder> Nr. 79 soll als Jubiläumsnummer nicht eine Rückschau auf die Geschichte des MMI sein, sondern es will die heutigen Themen und Arbeiten des Teams aufgreifen. Auch für die Zukunft sind innovative Projekte und Grundlagenarbeiten geplant. Die Vorhaben tangieren insbesondere den Bereich der Familienergänzenden Kinderbetreuung, der Entwicklungsbedingungen und Lebensräume von Kindern. Es gilt für das Institut auch im Jubiläumsjahr, sich nicht nur in fachliche Diskurse über Angebotserweiterungen und Anstossszenarien einzubringen, sondern auch immer wieder die zentrale Frage nach der Qualität von Kindererziehung und Kinderbetreuung unüberhörbar zu stellen, damit eine gesunde, förderliche Entwicklung der Kinder sichergestellt ist.

Ausgabe
Juli 2007

Nummer
79

Preis
CHF 19.00

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Nr. 78: Transkulturelle Kompetenz (2006)

 

Wenn wir uns als Fachleute mit dem Aufwachsen von Kindern beschäftigen, so muss uns interessieren, wie Kleinkinder in eine Gemeinschaft hineinwachsen können, wie sie von der Gesellschaft aufgenommen werden. Schliesslich sind sie unser Humanvermögen der Zukunft, im doppelten Sinn des Wortes.

Aus dieser Perspektive betrachtet betrifft das Schlagwort “Integration“ alle Kinder, nicht nur einen Teil, bspw. diejenigen mit Behinderungen oder mit „fremden“ Eltern. Allerdings ist für manche Kinder der Weg in die Gesellschaft unbeschwerter, für andere hingegen mit besonderen Herausforderungen oder gar Hindernissen gepflastert. Es ist vielfach belegt, dass es sich lohnt, einem Kind früh Steine aus dem Weg zu räumen und Brücken in die Gesellschaft zu bauen - in menschlicher, sozialer und letztlich auch in ökonomischer Hinsicht. Die Frage, welche Rahmenbedingungen in Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungseinrichtungen bereits ab Kleinkindalter für die soziale Integration von Kindern und Familien förderlich sind, beschäftigt unser Institut seit seiner Gründung vor bald 50 Jahren.

Ausgabe
Dezember 2006

Nummer
78

Preis
CHF 19.00

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Nr. 77: …täglich auf Entdeckungsreise! (2006)

 

- Bewegung als Tor zu sich und zur Welt Spielraum für Spielräume wird zusehends zugepflastert - und das trotz der Tatsache, dass Bewegung primäre Erfahrungs- und Lernquelle sowie Ausdruck der kindlichen Lebensfreude ist. Deshalb darf das Thema nicht auf der Strecke bleiben und unter den gesellschaftlichen Teppich gekehrt werden; es muss uns weiterhin innerlich bewegen, damit auch äusserlich etwas in Bewegung gesetzt werden kann! Genau das ist die Absicht der vier Hauptkapitel dieses Heftes. Zu Beginn weisen Grundlagenartikel auf den zentralen Zusammenhang zwischen Bewegung und einer ganzheitlichen Entwicklung hin. Im zweiten und dritten Teil berichten Pädagoginnen und Pädagogen von ihren praktischen Erfahrungen und zeigen auf, wie attraktive Innen- und bewegungsfreundliche Aussenräume gestaltet werden können. Im letzten Kapitel kommen schliesslich Fachleute zu Wort, bei welchen Bewegung im Zentrum ihrer Arbeit mit Kindern steht.

Ausgabe
Juli 2006

Nummer
77

Preis
CHF 19.00

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Nr. 74: Klein + Kompetent! (2004)

 

Die soziale Welt der Ein- bis Dreijährigen. Das wissenschaftliche Interesse an der Kinderwelt der Ein- bis Dreijährigen ist vergleichsweise jung. Erst seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts ist eine Verlagerung des Forschungsblickes nach unten zu beobachten: Erstaunt wurde entdeckt, dass die Welt der Kleinen vielfältiger ist, als bisher angenommen wurde. Vor drei Jahren hat das Marie Meierhofer-Institut eine grössere Untersuchung initiiert, um mehr über die soziale Welt von Kindern unter zwei Jahren zu erfahren. In der Studie wurden 29 Kinder mehrere Male beim Freispiel in der Krippe und zu Hause beim Spiel mit den Eltern gefilmt. So sind rund 150 Stunden Videomaterial gesammelt worden, die zurzeit gründlich analysiert werden. Diese Untersuchung steht im Mittelpunkt des vorliegenden Heftes. Ergänzend dazu werden verschiedene Beiträge anderer Autorinnen und Autoren vorgestellt, die sich ebenfalls um das Thema „soziale Entwicklung“ zentrieren und so die Hauptthematik abrunden. Das Heft gibt in Bezug auf die soziale Welt der Ein- bis Dreijährigen nicht nur fixfertige Antworten, sondern regt auch dazu an, Fragen zu stellen. Der Erwerb dieser Fähigkeit schärft den Blick für die Welt der Kleinkinder wohl am nachhaltigsten!

Ausgabe
Dezember 2004

Nummer
74

Preis
CHF 19.00

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Nr. 73: Faszination Gehirn (2004)

 

Der rasante Fortschritt der Hirnforschung macht auch vor den Sozialwissenschaften nicht Halt und überrascht immer wieder mit spannenden Erkenntnissen. Nebst Extrempositionen, die den Menschen auf neurobiologische Mechanismen reduzieren oder lauthals eine neurobiologische Revolution der Sozialwissenschaften verkünden, gibt es auch differenzierte Betrachtungen, die zwischen den verschiedenen Disziplinen vermitteln wollen. Das vorliegende Themenheft schlägt diese Brücke und prüft, wo neurowissenschaftliche Erkenntnisse für pädagogische und psychologische Berufe oder im erzieheri-schen Alltag fruchtbar gemacht werden können. Dazu werden ausgewählte Aspekte der Neurowissenschaften dargestellt und kontroverse Fragen erörtert. Das soll Sie dazu anregen, die aktuelle Diskussion kritisch zu beurteilen und allenfalls gängige sozialwissenschaftliche Erkenntnisse im Lichte der Hirnforschung neu zu interpretieren. Die rasante Kadenz bei der Publikation neurowissenschaftlicher Literatur zeigt, dass das Thema den Nerv der Zeit trifft. Bei dieser enormen Fülle an neuen Erkenntnissen wird im vorliegenden Themenheft ein Kompromiss zwischen der Differenziertheit und Verständlichkeit der Materie gemacht. Die Lektüre soll Ihnen Mut und Lust machen, sich mit einem spannenden Thema zu beschäftigen!

Ausgabe
Juli 2004

Nummer
73

Preis
CHF 19.00

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Nr. 72: Integration - Schnee von gestern? (2003)

 

Wir müssen vorbehaltlos auf „die Fremden" Rücksicht nehmen, ja uns an sie anpassen? Integration bedeutet, Menschen mit (z.B. herkunftsbedingt) anderen Ressourcen an Kommunikation, Wissen, Chancen und Tradition in einer Gesellschaft teilnehmen zu lassen, ohne sie gleichmachen zu wollen. <undKinder> geht das Thema grundsätzlich an und findet überraschende Fragen und Antworten: Oder wissen Sie schon, warum mehr Spielgruppen und bessere Krippenplätze den Schulerfolg fremdsprachiger Kinder verbessern? Was dazu nötig ist und wie es funktioniert, und wie es um die Integration Alleinerziehender steht? Die Frage nach Integration ist eine Frage nach dem Funktionieren unserer Gesellschaft und nach den aktuell funktionierenden Formen sozialer Einbindung. Für Familien mit kleinen Kindern ist das Wohnumfeld zentral, um soziale Kontakte zu knüpfen und es ist vor den meisten institutionalisierten 'Orten' wirksam! <undKinder> zeigt ausserdem anhand von Praxisbeispielen aus Mütterberatung, niederschwelliger Elternarbeit, Integrationskursen und einer Spielgruppe, wie die Übergänge zwischen Herkunfts- und Lebenskulturen besser gestaltet werden können.

Ausgabe
Dezember 2003

Nummer
72

Preis
CHF 19.00

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Nr. 71: Wunde und Pflaster (2003)

 

Zur Neuorientierung des Schuleintritts.
Der Übergang vom Vorschulalter in die Schule: Ein Schritt, den alle nur einmal im Leben machen und der in seiner Form selbstverständlich und fest gefügt scheint. Im Kanton Zürich wurde in der Volksabstimmung eine Vorlage verworfen, die u.a. diesen Übergang fliessend und individuell gestaltbar gemacht hätte. Die Grundschule kommt trotzdem, wieso und welche Vorteile das hat, was Schulbeginn für Kinder bedeutet und wie schon vor 20 Jahren über Schulbeginn diskutiert wurde, können Sie in dieser Publikation lesen!

Ausgabe
Juli 2003

Nummer
71

Preis
CHF 19.00

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Nr. 70: Und es bewegt sich noch (2002)

 

Bewegungsmangel in der Kindheit: Ursachen und Auswirkungen. Bis 2/3 der Schweizer Vorschulkinder können ihr Wohnhaus nicht unbegleitet verlassen, weil der Strassenverkehr zu gefährlich ist. Gesunde Entwicklung bedeutet jedoch, dass sich Selbstbewusstsein und kognitive Kompetenzen zusammen mit der Motorik entwickeln müssen, eine Anforderung, die durch ungünstige Wohn- und Lebens-Umwelten zu sehr eingeschränkt wird. Das neue «Und Kinder» macht einmal mehr den Schritt von einer Übersicht aktueller Forschungsergebnissen zu Praxisbeispielen und den Postulaten, die der gesunden Entwicklung unserer Kinder dienlich sind.

Ausgabe
November 2002

Nummer
70

Preis
CHF 19.00

Nr. 69: Anhören ... und dann? (2002)

 

Kinder sollen angehört werden, wenn sich die Eltern trennen. Aber wie geht das? Je nach Alter und Situation geht ein Kind verschieden damit um, wenn Eltern sich trennen. Was das bedeutet und welche Konsequenzen sich daraus für die Arbeit auf Jugendsekretariaten und Gerichten ergeben, wo Kinder angehört werden, verfolgen die Autorinnen und Autoren in diesem Heft. Denn die Umsetzung dieses Kindesrechtes erfordert neue Kenntnisse und Arbeitsmethoden.

Ausgabe
Mai 2002

Nummer
69

Preis
CHF 19.00

Nr. 68: Vorschulkinder in der Schweiz (2002)

 

Bildungspolitische Rahmenbedingungen für die Erziehung und Betreuung von kleinen Kindern. Es ist zu hoffen, dass der vor-liegende Fachbericht ein sachlich wichtiger Impuls für die stärkere Beachtung der kleinen Kinder in der Bildungspolitik wird. Auch die Erziehung und Betreuung der Vorschulkinder gehört zu den konzeptionellen Aufgaben der nationalen, kommunalen und lokalen Bildungspolitik. Ein moderner Staat hat für die Erziehung und Förderung auch der kleinen Kinder Rahmenbedingungen bereit zu stellen, welche die Leistungen von Familien sinnvoll unterstützen und ergänzen.

Ausgabe
März 2002

Nummer
68

Preis
CHF 19.00

Nr. 67: Kinder zwischen Rädern (2001)

 

Kurzfassung des Forschungsberichtes „Das Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse« hrsg. vom Marie Meierhofer-Institut für das Kind im Auftrag des Bundesamtes für Kultur. Die Kurzfassung über die „Kinder der Landstrasse», die mit System von ihren fahrenden Eltern weggenommen und in Heime, Kliniken, Gefängnisse und zu Pflegeeltern umplatziert worden waren, ist von Mitarbeiterinnen des MMI redigiert worden. Nebst Originaldokumenten wurde es mit bisher unveröffentlichten Fotos ergänzt, die im Gegensatz zur Diskriminierung von 1926 -1973 das Bild eines kinderfreundlichen Alltags auf der Landstrasse zeichnen.

Ausgabe
November 2001

Nummer
67

Preis
CHF 19.00

Nr. 65: Viel Lärm um nichts (2000)

 

Diese Dokumentation fasst die wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse zum Thema „Kind und Lärm" zusammen. Zugleich werden darin Themen aufgearbeitet, die bis anhin, wie etwa jenes der Lärmsozialisation, weitgehend unbeachtet geblieben sind. Das Spektrum der behandelten Aspekte reicht von der Schwangerschaft zum Lärm in den Intensivstationen für Neugeborene bis hin zum Fluglärm und zum Lärm in Krippen, Kindergärten und Schulen.

Ausgabe
April 2000

Nummer
65

Preis
CHF 19.00

Nr. 64: "Mit einem Kinderlachen ins nächste Jahrhundert" (1999)

 

Unter dem Moto „Mit einem Kinderlachen ins nächste
Jahrhundert« behandelt diese Nummer im ersten Teil die Geschichte und die heutige Praxis der Öffentlichkeitsarbeit für Kinder. Zugleich bot das 20-jährige Jubiläum Gelegenheit, die eigene Arbeit kurz zu reflektieren. Im zweiten Teil wird die Bedeutung öffentlicher Verkehrsmittel für jüngere Kinder analysiert. Anlass dazu bot eine Aktion, die wir gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben der Stadt Zürich organisiert haben. Während über drei Monaten waren 126 verschiedene Fotos zum Thema „Lebenstraum Tram und Bus» in den Fahrzeugen der VBZ ausgestellt. Einige dieser Aufnahmen sind auch in der Dokumentation abgedruckt.

Ausgabe
Dezember 1999

Nummer
64

Preis
CHF 15.00

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