Bildungsverständnis
Im Zentrum unserer Weiterbildungsangebote steht stets das individuelle Kind mit seinen Bedürfnissen und Rechten. Wir stärken Akteur:innen im Bereich der Frühen Kindheit, um die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von jungen Kindern wirksam zu verbessern.
Ko-konstruktives Bildungsverständnis als Leitlinie – was bedeutet das?
Wir gehen davon aus, dass sich der Mensch lebenslang in aktiver Auseinandersetzung mit seiner sozialen und materiellen Umwelt bildet. Er kann sich – auf der Basis von Vorwissen und Erfahrung – im Austausch mit anderen Menschen Erkenntnisse selbsttätig erarbeiten. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene: Sie sind keine passiven Empfänger von Lerninhalten, sondern Beteiligte, die Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen.
Wie profitieren Sie von diesem Bildungsverständnis in unseren Weiterbildungen?
- Wir legen Wert auf tragfähige, wertschätzende und dialogische Beziehungen als Basis aller Bildungs- und Entwicklungsprozesse.
- Wir beziehen uns auf den aktuellen Erkenntnisstand der Teilnehmenden und verknüpfen diesen mit den Anliegen der Praxis.
- Wir geben Ihnen Raum für selbsttätige Lernprozesse und unterstützen den Austausch in Lerngruppen.
- Wir knüpfen an individuelle und institutionelle Voraussetzungen und Ressourcen an.
An wen richten sich unsere Weiterbildungen?
- Mitarbeitende in Kitas, Spielgruppen, schulergänzenden Tagesstrukturen und Familienzentren sowie in Pflege- und Tagesfamilien-Organisationen
- Erziehungswissenschaftler:innen, Lehrpersonen Kindergarten, Erziehungsberater:innen, Schulische Heilpädagog:innen
- Heilpädagogische Früherzieher:innen, Logopäd:innen, Ergotherapeut:innen, Psychomotoriker:innen
- Sozialarbeiter:innen (z. B. Beistandspersonen), Berater:innen Frühe Kindheit, Mitarbeitende in Opferberatungsstellen, Familien- und Besuchsbegleiter:innen
- Kinderärzt:innen, Hebammen, Pädiatrische Pflegefachkräfte
- Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, Kinder- und Jugendpsychiater:innen
- Kinderanwält:innen, Richter:innen
- Mitarbeitende in Behörden