Aufbaukurs
Mit dem Wort „Übergangssituationen“ sind all jene Prozesse gemeint, in denen das Kleinstkind seine Tätigkeit oder den Raum oder seine Bezugsperson oder alle miteinander wechseln soll: das Kind wechselt vom Spiel zum Essen, von drinnen nach draussen, von Mama daheim in die Krippe zur Eingewöhnung oder zur Pflegemutter (Platzierung).
In all diesen Situationen stehen für kleine Kinder ihr existenzielles Bedürfnis nach Vertrautem, ihre Ängste vor Veränderung (oder Verlust) und ihre angeborene Neugier auf Neues in Widerstreit zueinander. Dennoch bewältigen manche Säuglinge und Kleinstkinder diese Übergänge offenbar gut, andere hingegen tun sich schwer: ob im Alltag, beim Kita-Eintritt oder im Kita-Alltag.
Im Zentrum des Kurses steht die Frage: Was können Fachpersonen konkret tun, damit all diese unterschiedlichen Übergänge ohne Angst und mit wenig Konflikten gelingen?
Wir erarbeiten wir folgende Fragen mit Hilfe von Inputs, Videos und Gruppenarbeiten:
- Warum ist die achtsame Gestaltung von Übergangssituationen für die Entwicklung von Kleinkindern zentral?
- Welche Aspekte sind für gelingende Übergänge besonders wichtig?
- Wie erleben Säuglinge und Kleinstkinder – im Unterschied zu Eltern und Fachpersonen – diese Übergänge? Und was brauchen sie je jeweils?
- Woran erkennen wir im Verhalten der Kinder einen gelungenen Übergang?
Freitag
03.09.2027,
10.09.2027,
17.09.2027
Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich